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Dinkelsbühl: +++ Brandstätte wird geräumt +++

Über einen Monat war ein großer Teil des Dinkelsbühler Bauhofs nach dem verheerenden Brand am 4. Juni 2021 eine Trümmerwüste. Seit dieser Woche nun wird die Brandstätte geräumt.

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Akribisch wurde die letzten Wochen auf Listen genau erfasst, was wie dem Brand der zwei Lagerhallen zum Opfer gefallen ist. Zwei Dutzend Fahrzeuge, etliche Kleingeräte sowie Baumaterialien, Stände und Aufbauten wurden mit Personalunterstützung vom Bauamt des Rathauses genau erfasst. Die Versicherung glich anschließend die Listen mit den verbrannten Trümmern ab. Erst danach konnte nun die Freigabe zur Räumung der Trümmerwüste erteilt werden. Rund eine Woche lang fährt nun ein örtliches Entsorgungsunternehmen die verbrannten Hallenteile und das Inventar aus dem Bauhof weg.

Der Betrieb des Bauhofs konnte durch die Unterstützung zahlreicher Gemeinde, den Kreisbauhöfen und Firmen die letzten Wochen gewährleistet werden. Die Bauhofmitarbeiter mussten sich auf die Fahrzeuge umgewöhnen und so mancher Bürger wundert sich nach wie vor, warum etwa ein Bauhofmitarbeiter aus einem Werkstattbus einer Heizungsbaufirma aussteigt. Erste Neuanschaffungen von Kleingeräten wie zwei Rasenmähertraktoren, Großflächenmäher, Heckenscheren, Freischneider wurden bereits für die dringende Pflege der Grünanlagen getätigt. Weitere Neuanschaffungen von Fahrzeugen stehen vor der Tür.

„Wir werden in einem ersten Schritt einen Radlader, einen Traktor, zwei Pritschenfahrzeuge, eine Kehrmaschine, einen Gabelstabler und vier Anhänger kaufen“, berichtet Bauhofleiter Tobias Wittmann, „diese Fahrzeuge sind nötig, um den alltäglichen Bauhof-Betrieb aufrecht zu erhalten.“

Auch mit den Planungen zum Neubau der zerstörten Hallen wurde begonnen. Details zu allen Punkten werden in Abstimmung zwischen Bauhof, Bauamt und Kämmerei sowie im Stadtratsgremium besprochen.

Quelle: Stadt Dinkelsbühl

Foto: Bauhof Dinkelsbühl/Tobias Wittmann

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