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Inklusion

Inklusion ist ein Wort, dass in letzter Zeit immer häufiger verwendet wird. Es meint: alle Menschen sind dabei. Ein gutes Beispiel ist das Café Karl in Ansbach. Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

In dem Café kann man Menschen mit und ohne Behinderung treffen. Das geht nicht überall. Oft gibt es zu viele Hindernisse für Menschen mit Behinderung.

Nachträgliche Änderungen bei Häusern kosten sehr viel Geld. Deshalb müssen wir bei der Planung und beim Bau von Häusern an alle Menschen denken. Zum Beispiel an Menschen im Rollstuhl. Stufen werden für sie schnell zum Hindernis. Genauso wie zu schmale Türen und zu kleine Aufzüge.

Roll-Stuhl-Fahrer müssen die Knöpfe in den Aufzügen gut erreichen können. Nur so können sie sich selbst-ständig bewegen.

Auch Blinde und Seh-Behinderte dürfen bei der Inklusion nicht vergessen werden. In Aufzügen müssen die Knöpfe in Blinden-Schrift gekennzeichnet sein.

In Ansbach und Rothenburg gibt es Tast-Modelle der Alt-Städte. Blinde und auch Sehende können sich einen Überblick über die Innen-Stadt verschaffen. Sie eignen sich zum Begreifen und Bewundern. Sie zeigen, dass Inklusion an vielen Stellen möglich ist.

Ein Anfang ist gemacht. Aber es muss noch besser werden. Es gibt noch viele Hindernisse.

 

Café Karl gehört zu den
beliebtesten Cafés im Herzen
der Stadt Ansbach,
Karlstraße 7, 91522 Ansbach
https://www.lebenshilfeansbach.de/arbeiten-undgestalten/cafe-karl/

Text: Erwin Bartsch

Foto: fränkischer.de

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