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Passende Maßnahmen für klimafreundliche Zukunft

Daniel Reimer erstellt als Klimaschutzmanager der Stadt Feuchtwangen ein Klimaschutzkonzept

Feuchtwangen, 21. März 2023 – Seit Februar 2023 ist Daniel Reimer Klimaschutzmanager der Stadt Feuchtwangen. In den kommenden zwei Jahren widmet sich der 32-Jährige nun vollumfänglich der Erstellung eines für die Kreuzgangstadt passenden integrierten Klimaschutzkonzeptes.

Dafür wirft Reimer im Allgemeinen einen ganzheitlichen Blick auf den aktuellen Stand Feuchtwangens in Sachen Klimaschutz und ermittelt daraus für die Stadt geeignete Maßnahmen und Strategien. „Mit der Ausarbeitung des Klimaschutzkonzeptes stellen wir jetzt die Weichen, um dann zielgerichtet und erfolgreich den nächsten Schritt in eine sichere und klimafreundliche Zukunft für die Stadt Feuchtwangen beschreiten zu können“, erläuterte Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh. „Dabei dient das individuell für Feuchtwangen erstellte Konzept als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für die richtigen zukünftigen Klimaschutzaktivitäten.“

Um eine Ausgangsbasis für seine Arbeit zu haben, beginnt Reimer aktuell mit einer Ist-Analyse zum Klimaschutz in Feuchtwangen. Dazu plane er unter anderem auch eine Energie- und Treibhausgas-Bilanz, um anschließend Treibhausgas-Minderungsziele, mögliche Strategien und Szenarien entwickeln zu können. „Ein weiterer Schwerpunkt meiner zweijährigen Tätigkeit als Klimaschutzmanager ist ein Maßnahmenkatalog und die Beschreibung verschiedener Handlungsfelder wie beispielsweise Ausbau der Erneuerbaren Energien, klimafreundliche Mobilität, nachhaltiges Flächenmanagement sowie Energieeinsparung bei privaten Haushalten und Gewerbe“, schilderte Reimer. Gleichzeitig priorisiert der Klimaschutzmanager die Maßnahmen dieser Handlungsfelder und zeigt der Stadt Feuchtwangen dementsprechend Handlungsempfehlungen auf. Über ein Controlling-Konzept solle schließlich die Umsetzung und der Fortschritt stetig überprüft werden.

Daniel Reimer hat einen erfolgreichen Masterabschluss im Studium der Dezentralen Energiesysteme und Energieeffizienz und ist bereits seit 2019 Mitarbeiter bei den Stadtwerken Feuchtwangen. „Besonders durch die Mitwirkung bei der Erstellung der Dekarbonisierungsstudie für Feuchtwangen in Zusammenarbeit mit dem Campus Feuchtwangen und Siemens konnte ich bereits wichtige Erfahrungen gerade auch für den Klimaschutz in Feuchtwangen sammeln“, so der Klimaschutzmanager. Persönlich freue er sich auf seine neue Tätigkeit und erwarte nach eigener Aussage eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe, die hoffentlich die Basis für den Klimaschutz in Feuchtwangen für die nächsten Jahre darstellt.

„Der Klimawandel und seine Folgen sind sicher eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“, betonte Reimer. Der Klimaschutz müsse daher auch in kleineren Kommunen eine hohe Priorität haben. „Der zukunftsorientierte Ausbau der Energiegewinnung beispielsweise über Photovoltaik und sinnvolle Maßnahmen zur Einsparung von Energie in der Industrie und in privaten Haushalten machen Feuchtwangen unabhängig von teuren Stromimporten“, erklärte Bürgermeister Ruh und bezeichnete das integrative Klimaschutzkonzept als fundierte Grundlage dieser wegweisenden Schritte für die Stadt Feuchtwangen.

Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes sowie die Vollzeitstelle des Klimaschutzmanagers wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf zwei Jahre über die Kommunalrichtlinie gefördert und von dem Projektträger „Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH“ begleitet.

Quelle: Pressemitteilung, Stadt Feuchtwangen

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