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Mittelpunktstein der LAG Rangau aufgestellt

Festakt der Lokale Aktionsgruppe im Gemeindegebiet von Dietenhofen

Dietenhofen, 29. April 2024 – Als Zeichen der Verbundenheit aller 20 Kommunen der LAG Rangau wurde vergangenen Freitag ein Mittelpunktstein installiert. Dieser befindet sich am geographischen Mittelpunkt der LAG, am Übergang der Dietenhofener Ortsteile Andorf und Frickendorf. 

Der Festakt wurde vom Vorsitzenden und ersten Bürgermeister der Gemeinde Sachsen bei Ansbach, Bernd Meyer, eröffnet. „Mit der Gründung der LAG Rangau haben wir einen Mehrwert für die Region und deren Bürger und Bürgerinnen geschaffen. Nun kann die Region am EU-Förderprogramm LEADER teilnehmen.“ Als erstes gemeinsames Projekt der drei kommunalen Allianzen wurde nun der Mittelpunktsstein aufgestellt. In nächster Zeit werden viele neue Konzepte der lokalen Aktionsgruppe an den Start gehen.

Geschäftsführer Patrick Steger wies auf die drei Säulen des Vereins hin: Miteinander-füreinander-vereint. Miteinander konnte man bis 2027 1,8 Millionen Fördergelder für die Region sichern. Der Mittelpunktstein sei ein sichtbares Zeichen des Miteinanders. Dieser sei aus dem regionalen Steinbruch in Steinsfeld und über zwei Tonnen schwer. Füreinander wird der Zusammenschluss der Gemeinden ihre ländliche Heimat gestalten. Hier wird der Solidaritätsgedanke hochgehalten. Eine Vereinigung sei nicht immer selbstverständlich in Deutschland gewesen, umso wichtiger, dass alle Akteure vereint handeln. Das sei nicht immer einfach, aber die LAG Rangau sei auf einem guten Weg.

 

„Hausherr“ des Mittelpunktsteins und erster Bürgermeister des Marktes Dietenhofen, Rainer Erdel, freut sich, dass der Stein am Anfang der Reise der LAG Rangau aufgestellt wird. „Denkmäler werden oft erst im Nachhinein aufgestellt. Der Stein setzt den Anfang für gemeinsame Projekte des Vereins und ein Zeichen für die Zukunft“, so Erdel. Landrat Dr. Jürgen Ludwig bezeichnete ihn als „sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit“. Er freue sich, dass die Projekte der LAG Rangau die Lebensqualität der Menschen in der Region steigern. „Viele Gemeinden können es besser machen, als eine alleine“, stellt Ludwig fest.

Auch der Landrat des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Helmut Weiß, kam auf seiner „Abschiedstour“ auch vorbei. „Wir gehören über die Grenzen der Landkreise hinaus zusammen“, so Weiß. Der Stein steht für Beständigkeit und dafür, Grenzen zu überwinden. Seine Teilnahme am Festakt sieht er als Wertschätzung der wichtigen Arbeit der LAG Rangau für die Region. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch die Musikfreunde Unternbiebert. Im Anschluss gab es Bratwürste und Getränke für die Mitfeiernden.

 

Über die LAG Rangau

Die LAG Rangau wurde als eingetragener Verein am 17. Mai 2022 in Dietenhofen von Mitgliedskommunen der 3 Kommunalen Allianzen Aurach-Zenn, Kernfranken und NorA sowie interessierten Bürger: innen, Vereinen, Initiativen und Unternehmen gegründet.  Das Besondere an der LAG Rangau ist ihr Gebiet. Sie erstreckt sich über Teile der Landkreise Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim und Ansbach. Dieses Gebiet war bisher ein weißer Fleck in Sachen LEADER-Förderung. Die Mitglieder der LAG Rangau wollen diese Lücke nun mit Ideen und Projekten füllen, um mit dieser Plattform der Zusammenarbeit die gemeinsame Region zukunftsfest zu machen und dabei neue Netzwerke zu erschaffen.