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ANregiomed-Verbund unterstützt lokale Kreisläufe

Aktion „Heimatteller“ macht Beschäftigten „Appetit auf regional“

Ansbach, 30. September 2022 – Als erste Einrichtung in Mittelfranken bietet der ANregiomed-Klinikverbund einen „Heimatteller“ für seine Beschäftigten an. Bei einer Aktionswoche wird es in den Kantinen der drei Krankenhäuser täglich unterschiedliche Gerichte mit regionalem Bezug geben. Mindestens die Hälfte der Zutaten müssen aus bayerischer Erzeugung kommen, eine Gemüse- oder Salatbeilage ist Vorgabe.

„Im Januar 2020 hat der bayerische Ministerrat beschlossen, dass die staatlichen Kantinen im Sinne ihrer Vorbildfunktion ihr Angebot anpassen müssen“, erklärt Dr. Claudia Heidbrink, Ansprechpartnerin Gemeinschaftsverpflegung für Mittelfranken beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) am Standort Fürth. Bis zum Jahr 2025 soll der Warenanteil dort zu mindestens 50 Prozent aus regionaler bzw. ökologischer Erzeugung kommen. In einem zweiten Schritt sollen kommunale und andere öffentliche Einrichtungen folgen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 einen Regional- beziehungsweise Öko-Anteil von 50 Prozent in allen öffentlichen Kantinen Bayerns zu erreichen.

„Zur Vernetzung von Erzeugern und Kantinen haben das Landratsamt Ansbach und das AELF im Rahmen des Projektes ‚Regionale Gemeinschaftsverpflegung‘ einen Regionaltisch gegründet“, berichtet Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Ziel dabei ist es, heimische Produzenten zu unterstützen und ihre Produkte in die Speisekarten aufzunehmen. Auch ANregiomed-Küchenchef Gerald Wüchner nimmt am Regionaltisch teil. Er war von Beginn an begeistert von dem Projekt und bot nach Rücksprache mit ANregiomed-Vorstand Dr. Gerhard M. Sontheimer an, in der Region als „Pilotkantine“ zu fungieren.

Die erste Aktion, die auf der Initiative gründet, ist das Angebot eines „Heimattellers“ für die Beschäftigten des Klinikverbunds. Vom 26. bis zum 30. September bietet Wüchners Küchenteam den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene Tagesgerichte an: ein Duo von Karpfen und Forelle, ein fränkisches Gröstl, eine Weißkraut-Nudelpfanne mit Schinken, einen Hähnchentopf mit Gemüse sowie ein Rehragout aus fränkischer Jagd. Zum Nachtisch gibt es täglich Bauernhofeis aus Geslau in mehreren Sorten.

„Die Vorgabe, dass mindestens die Hälfte der Zutaten von bayerischen Erzeugern stammen muss, halten wir problemlos ein“, versichert Wüchner. „80 Prozent kommen aus dem Landkreis Ansbach, die restlichen Lebensmittel aus anderen Teilen Mittelfrankens.“ Gemüse oder Salat sind grundsätzlich dabei.

Neben der unmittelbaren Unterstützung lokaler Betriebe ist es Wüchner auch ein besonderes Anliegen, die Kolleginnen und Kollegen für die Nutzung und Unterstützung regionale Kreisläufe zu sensibilisieren und zu gewinnen. Deshalb finden die Gäste an der Speisenausgabe eine Liste, aus der sie ersehen können, von welchem Produzenten oder Lieferanten die einzelnen Lebensmittel bezogen wurden.

Info: ANregiomed

 

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