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Theaterspielen für Jedermann

Das Ansbacher Stadtensemble unter der Leitung von Jan Holtappels - Am Freitag geht es los!

Selten hat sich mir eine Überschrift so selbstverständlich aufgedrängt wie diesmal, denn die Rede ist vom Stadtensemble, der Laienschauspielgruppe des Theater Ansbach, die am Wochenende 24. bis 26. Juni 2022 Jedermann aufführen wird.

Stadtensemble statt Ensemble

Beim Stadtensemble darf Jedermann Theater spielen; und – was liegt näher? – das Stadtensemble darf im Theater Jedermann spielen. Ansbach ist nicht Salzburg. Ganz klar. Und doch werden wir versuchen, den Glanz des Jedermann auch ein wenig auf den Ansbacher Jedermann zu ziehen.

Jedermann

Hinter dem Ansbacher Jedermann steckt in erster Linie Jan. Wir vermuten, dass Jan quasi die Kurzform von Jedermann ist, aber das ist jetzt Wort- bzw. Buchstabenklauberei.

Jan Holtappels ist Dramaturg – in seinem normalen Leben. Aber immer wieder donnerstags stellt sich der gelernte Tierpfleger seiner eigentlichen Herausforderung: 12 Erwachsene – auf Teufel komm raus! – so weit zu bringen, dass sie einigermaßen professionell ein Theaterstück präsentieren können.

Man mag uns fehlendes Talent vorwerfen können, nicht aber fehlende Begeisterung.

Und so werden wir, mich, Karin Obermillacher, eingeschlossen, alles geben, um dem Publikum zu gefallen und Jan nicht zu blamieren.

„Setz Dich so richtig drauf auf das Scheißen, Vitus!“

Jan Holtappels

Recht hat er; denn entscheidend ist, was hinten raus kommt, Verzeihung, was Hinterm Eisernen rauskommt. Sehen könnt Ihr das fertige Ergebnis dann erstmalig am 24. Juni, ab 19:30 Uhr.

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Dass die Premiere ausgerechnet an Jans Namenstag ist, und sein Name „Gott ist gnädig“ bedeutet, ist sicher kein Zufall. 😉

Fazit: Jedermann ist eine Frau. Und der Tod steht ihr gut.

Danke? – Und bitte!

Danke, Jan, für Deine Inspiration, Deine Geduld und Dein Fingerspitzengefühl, mit dem Du uns ohne uns zu verbiegen immer besser werden lässt. Wir hoffen, Dir keine Schande zu machen.

Danke, Mark, dafür, dass Du ins rechte Licht rücken wirst.

Danke, Vera, dafür, dass Du ins in Schale wirfst.

Danke an unsere Ensemble-Kollegin und Ansbacher Künstlerin Gisela Kottsieper für die Gestaltung des Flyers.

Schicksalhafte Begegnungen stehen im Mittelpunkt des Stücks; und wieso sollte es mich da verwundern, dass sich bei den Proben auch meine Wege mit denen meiner neuen Mitarbeiterin gekreuzt haben. Mehr dazu in Kürze (Anmerkung der Redaktion).

Horch amol!

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Auf der Seite der Stadt Ansbach findet man uns übrigens unter Bürgerbüro, genauer Fundsachen. Gott sei Dank dort unter „für Finder“ und nicht unter „für Verlierer“. Glück gehabt.

Darum geht es

Der Ansbacher Jedermann

Jedermann ist Ansbachs reichster Mensch. Und er will noch reicher werden. Auf die Mahnungen seiner Mutter hört er nicht. Als ihn während einer wilden Party plötzlich der Tod heimsucht und ihn auffordert mitzukommen, handelt sich Jedermann eine letzte Stunde als Frist aus, um ein Geleit zu finden. Seine Freunde haben sich da aber bereits von ihm losgesagt. Und dann taucht auch noch der Teufel auf und fordert, wie einst in einem Pakt beschlossen, Jedermanns Seele. Ob Jedermann auf Rettung hoffen kann und Geleit erhält, oder am Ende zum Teufel gehen muss, davon erzählt der Ansbacher Jedermann.

Ursprünglich ein mittelalterliches Mysterienspiel, später unter anderem von Hans Sachs und Hofmannsthal dramatisiert, gibt es heute zahlreiche Fassungen dieses Stoffes. Das Stadtensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem großen Pathos des Werkes mit einem Augenzwinkern zu begegnen und eine eigene, eine Ansbacher Fassung des Jedermanns zu entwickeln.

Leitung und Regie: Jan Holtappels

Mit dem Stadtensemble Ansbach

Theater hinterm Eisernen

Karten für Jedermann und für Jedermann gibt es hier und natürlich direkt im Theater Ansbach.

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