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Feuchtwangen: +++ 1. Blaulichttag +++

Zahlreiche Besucher informierten sich am 7. Mai 2022 am Blaulichttag in Feuchtwangen. Dabei waren die BRK Bereitschaft Feuchtwangen, das THW OV Feuchtwangen, die Polizei Feuchtwangen, die Freiwillige Feuerwehr Dorfgütingen, die Freiwillige Feuerwehr Kühnhardt, der 1. AC Feuchtwangen 1928 e.V. Ortsclub im ADAC Nordbayern, die Wasserwacht Feuchtwangen, die US Feuerwehr Ansbach, das Frankendepot112, der SAR Hubschrauber aus Niederstetten, die Kripo Ansbach, der Feuerwehrseelsorger, die Mobela der Freiwillige Feuerwehr Weinberg und der Einstellungsberater der Bundeswehr.

Der Polizeihundeausbilder Herr Deininger erklärte den Zuschauer das Verhalten eines Hundes und wie sich der Mensch gegenüber einen Hund verhalten sollte. In Bayern gibt es ca. 390 Polizeihunde, davon in Mittelfranken ca. 60 Hunde und ca. 54 Polizeihundeführer. 5 Hunde sind Personensuchhunde. Während einige Hunde die Tatmittel wie z. B. Drogen anzeigen, sollen Hunde im Schutzdienst den Täter beißen.

Ein Polizeihund wird im Alter von ca. 6 bis 12 Monaten zur Probe gekauft und getestet, ob er für den Polizeidienst geeignet und gesund ist. Meist wird dazu belgische Schäferhunde verwendet, da diese gesünder und der Trieb besser ist. Im Dienst sind die Hunde bis sie ca. 9 oder10 Jahre alt sind und bleiben danach meist beim Hundeführer. Sein Hund Nox ist inzwischen 7 Jahre alt. Einen Polizeihund sollte man nicht ungefragt streicheln und immer erst den Hundeführer fragen.

Der Einsatz eines Polizeihundes wird dem Täter immer erst angekündigt, so dass der Täter die Chance hat sich noch zu stellen. Der Hundeführer kann dem Hund befehlen, in welches Körperteil der Hund beißen soll. Auf der Übung stellte Nox vorbildlich einen Leberkäsweckdieb. Es wurde aber auch deutlich, dass es wenig Sinn macht einem Polizeihund davon zu laufen – der Hund ist schneller.

Die Feuerwehr Dorfgütingen und das BRK Feuchtwangen zeigten die Maßnahmen bei einen Verkehrsunfall. Zuerst wird abgecheckt wie viele Verletzte es gibt, wie schwer die Verletzungen sind und ob eine schnelle oder schonende Rettung nötig ist. Die Feuerwehr öffnete den Pkw mit der Rettungsschere, um so besser an das Unfallopfer heranzukommen. Das Unfallopfer wurde inzwischen vom BRK medizinisch versorgt. Um das Unfallopfer vor Gaffern zu schützen wurde eine Sichtschutzwand aufgestellt.

Damit die Feuerwehr leichter Angriffspunkte, die in jedem Fahrzeug verschieden sind findet, können beim ADAC oder im Internet sogenannte Rettungskarten ausgedruckt werden. Diese sollte man dann hinter die Sonnenblende klemmen, damit sie von der Feuerwehr leichter gefunden werden.

Einen Brand eines E-Fahrzeugs hatte die Feuchtwanger Feuerwehr glücklicherweise noch nicht, aber es sollte jeder Besitzer eines E-Fahrzeugs wissen, wo man schnell die Fahrzeugbatterie abklemmen kann.

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