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Durchdachte Vorsorgemaßnahmen sichern Wasserversorgung

Großübung für Notbetrieb der Trinkwasser- und Abwasserversorgung in Feuchtwangen

Feuchtwangen, 26. Mai 2023 – Die Stadtwerke Feuchtwangen befassen sich schon seit Jahren mit sinnvollen Vorsorgemaßnahmen, um auch bei flächendeckendem Stromausfall die Trinkwasser- sowie die Abwasserversorgung innerhalb Feuchtwangens sicher aufrechtzuerhalten.

Gemeinsam mit den Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks (THW) Feuchtwangen und Rothenburg probten die Stadtwerke nun in einer großangelegten Übung den Einsatz von Notstromaggregaten am örtlichen Trinkwasser-Hochbehälter „Königshöhe“ sowie zeitgleich an der Kläranlage.

„Hauptziel unserer Übung ist, unsere Einsatzkräfte in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen und so auch für den Ernstfall einen möglichst standardisierten Ablauf der Notstromversorgung zu entwickeln“, erläuterte Christopher Beckler, Zugführer des THW Ortsverband Feuchtwangen. Übungsschwerpunkt war demnach das Erzeugen und Einspeisen von Strom in die kritische Infrastruktur Feuchtwangens. Konkret wurde hierbei das Pumpwerk des Trinkwasser-Hochbehälters und die Kläranlage in Feuchtwangen testweise mit Erfolg in den Notbetrieb gefahren.

„Flächendeckender Stromausfall ist derzeit ein sensibles Thema und trifft auch bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort den Nerv der Zeit“, äußerte Christopher Beckler. „Auch der THW Ortsverband Feuchtwangen hat sich nach den Vorgaben der Bundesregierung für Versorgungsengpässe innerhalb der kritischen Infrastruktur im Falle eines Blackouts vorbereitet und unter anderem zusammen mit den Stadtwerken Vorkehrungen getroffen.“

Mithilfe eines Notstromaggregates konnte der THW Ortsverband Feuchtwangen in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Stadtwerke Feuchtwangen das Pumpwerk des Trinkwasser-Hochbehälters „Königshöhe“ erfolgreich in den Notbetrieb fahren.

Bereits im Jahr 2020 haben die Stadtwerke Feuchtwangen gemeinsam mit dem Feuchtwanger THW Ortsverband eine wichtige Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung eines Notstromaggregats. Neben der Sicherung der Wasserversorgung bedeuten die Synergieeffekte aber auch eine Kosteneinsparung für die Stadt von etwa 80.000 bis 100.000 Euro, wie der Technische Leiter der Stadtwerke Feuchtwangen, Lothar Beckler, informierte. Ursprünglich war der Vertrag mit dem THW zunächst auf zwei Jahre befristet, wurde laut dem Stadtwerkeleiter aber erfolgreich verlängert. Seit diesem Jahr kooperieren die Stadtwerke zudem mit dem THW Ortsverband Rothenburg für den Notbetrieb innerhalb der Kläranlage Feuchtwangen. „Nach ausführlicher Leistungsanalysen und Messungen der Stromspitzen konnten wir dank der großen Unterstützung der beiden THW Ortsverbände ein zusätzliches Aggregat zur Sicherung der Abwasserversorgung in Feuchtwangen finden“, schilderte Lothar Beckler und dankte ausdrücklich allen Beteiligten des THW für deren Einsatz.

Auch Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh würdigte die enge Zusammenarbeit der Kommune mit dem örtlichen THW besonders. Am Ende der gemeinsamen Übung zog der Feuchtwanger Rathauschef ein positives Resümee und bezeichnete die durchdachten Vorsorgemaßnahmen der Kreuzgangstadt als einen sinnvollen Baustein zur Aufrechterhaltung der kommunalen Infrastruktur in Krisenzeiten. „Vorsorge ist eben immer besser, als das Nachsehen zu haben“, betonte Ruh. „Schon seit einigen Jahren agiert die Stadt daher gerade in Sachen Energieversorgung gemeinsam mit den Stadtwerken aktiv und vorausschauend, um den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ein Gefühl der Sicherheit zu geben und bestmöglich für einen plötzlichen Ernstfall vorbereitet zu sein.“

Quelle: Pressemitteilung, Stadt Feuchtwangen

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