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Ansbach: +++ Schleuser gestoppt +++

Am Sonntagvormittag, 04.10.2020 gegen 10:00 Uhr, stoppte eine Zivilstreife der Verkehrspolizei Ansbach an der Anschlussstelle „Ansbach“ der Bundesautobahn A 6 im Rahmen der Schleierfahndung einen Pkw mit Berliner Zulassungskennzeichen, besetzt mit zwei Insassen.
Der 25-jährige Beifahrer wies sich dabei mit einem serbischen Führerschein aus und gab an, seinen Reisepass zuhause vergessen zu haben. Bei einer Durchsuchung fanden die Ordnungshüter bei ihm dann aber einen kroatischen Reisepass, ausgestellt auf seinen Namen, allerdings mit abweichenden Daten. Eine nähere Inaugenscheinnahme durch die Ordnungshüter ergab nun allerdings, dass es sich beim Ausweisdokument um eine Totalfälschung handelt. Zur Feststellung seiner Identität wurde der Osteuropäer in der Folge erkennungsdienstlich behandelt. Hierbei stellte sich letztlich tatsächlich eine serbische Staatszugehörigkeit heraus. Den Pass hatte er vom Fahrer, einem 68-jährigen Serben, beschafft bekommen. Dieser hatte ihn illegal in die Bundesrepublik gebracht und ihn auch in seiner Firma beschäftigt. Die Verkehrspolizei Ansbach hat nun strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz (illegaler Aufenthalt bzw. Einschleusen von
Ausländern) sowie gegen das Sozialgesetzbuch (Ausübung einer Beschäftigung durch Nichtdeutsche
ohne Genehmigung bzw. Beschäftigung Nichtdeutscher ohne Erlaubnis) eingeleitet.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach

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