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Wie war das damals? – Kindheit und Jugend im Dritten Reich

Feuchtwangen, 1. Juni 2022 – Eine Ausstellung in der Stadtbücherei zeigt wie das Leben für junge Menschen während des 2. Weltkriegs aussah. Eine Zusammenstellung von Fotos lässt Kinder und Jugendliche aus der Zeit berichten. Es werden die Fragen beantwortet, warum Kinder arbeiten mussten, was sie spielten, aber auch wie sie schon früh durch den Nationalsozialismus unter Adolf Hitler in hohem Maße beeinflusst wurden.

Die Ausstellung hält auch Bücher bereit, die ausgeliehen werden können. Darin kommen beispielsweise Zeitzeugen zu Wort. Andere Bücher berichten über den Widerstand junger Menschen, wie der Vereinigung der Weißen Rose. Aber auch aktuelle Bücher und Medien, die das Thema Rassismus aufgreifen, können ausgeliehen werden.

Dank einiger Bürger/-innen können Ausstellungstücke aus der damaligen Zeit in Feuchtwangen gezeigt werden. Darunter Fotos und Spielzeug, wie die Puppe Lia, die einem kleinem Mädchen während des Krieges großen Halt gegeben hat. Viele Fliegerangriffe musste das, damals in Nürnberg lebende, 3-jährige Mädchen im Schutzraum verbringen, eng umschlungen mit ihrer Puppe.

Die Ausstellung kann bis zum 16. Juli 2022 während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei angeschaut werden. Sie soll Mut machen, sich die eigene Menschlichkeit zu bewahren, gerade im Hinblick auf die Kriege in der heutigen Zeit. Gleichzeitig weckt sie Empathie für Notleidende und Ausgegrenzte und vermittelt Wissen sowie schlagkräftige Argumente gegen rechtes Gedankengut.

Quelle: Pressemitteilung, Stadtbücherei Feuchtwangen

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