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Der Revolution Train ist da! Das war Tag 1 in Weißenburg…

Wir haben das innovative Präventionsprojekt besucht...

Seit gestern (9. Oktober 2017) ist er bei uns in der Region: 165 Meter lang, aber nicht langweilig; 300 Tonnen schwer, aber nicht schwerverständlich: Die Rede ist vom Revolution Train, dem Drogenpräventionszug, der vom Stiftungsfonds „Neues Tschechien“ initiiert und entwickelt wurde, und der für die nächsten Tage Station in Westmittelfranken macht.

Wir waren bei seinem Auftakt in der Region gestern in Weißenburg dabei und konnten uns selbst davon überzeugen, dass der Zug eine wirkliche Revolution in Sachen Aufklärung und Prävention ist. Wer den erhobenen Zeigefinger erwartet, wird enttäuscht sein. Die Aktion will aufklären, nicht belehren und zum Denken anregen, statt zu bevormunden.

Auch wenn der Zug während der Vorführungen still steht, geht es im Inneren durchaus rasant zu: In insgesamt sechs Waggons erleben wir eine anschaulich, wie eine Drogensuchtkarriere beginnt und wie sie endet. Wie die Schülerinnen und Schüler, die hinter uns in der Gruppe sind, erhalten wir bei der Begehung des Zuges nicht nur Informationen zu den mit Drogenkonsum einhergehenden Gefahren, sondern sind dank der multimedialen und fesselnden Präsentation „mitten drin statt nur dabei“.

Moderiert wird jede Station von Beamtinnen und Beamten der Ansbacher Kriminalpolizei, die zur interaktiven Auseinandersetzung ermutigen und bei Fragen jederzeit Rede und Antwort stehen.

Wer mag, kann im Anschluss an die Besichtigung des Zuges noch einen anonymisierten Fragebogen auszufüllen. Dessen Auswertung stellt die Grundlage für eine spätere Nachbearbeitung durch die Präventionsbeamten der Kriminalpolizei in den jeweiligen Schulklassen dar. So gewinnt das Projekt letztendlich auch an Nachhaltigkeit!

Neben Länge und Gewicht hat der Zug noch weitere beeindruckende Zahlen vorzuweisen, haben doch seit April 2016 schon rund 40.000 Besucherinnen und Besucher das wirklich innovative Projekt gesehen. Pro Besichtigungstag werden voraussichtlich rund 500 Schülerinnen und Schüler diesen Zug besuchen.

Der Anti-Drogen-Zug wird in den kommenden Tagen an folgenden Standorten in Westmittelfranken, wie gestern in Weißenburg, tageweise Halt machen und für eine Vielzahl von angemeldeten Schulklassen zur Besichtigung geöffnet sein:

  • Dienstag, 10.10.: Gunzenhausen
  • Mittwoch, 11.10.: Dinkelsbühl
  • Donnerstag, 12.10.: Ansbach
  • Freitag, 13.10.: Ansbach (Workshop für Fachpersonal Prävention)
  • Samstag, 14.10.: Ansbach (Tag der offenen Tür)
  • Montag, 16.10.: Rothenburg o. d. T.
  • Dienstag, 17.10.: Neustadt/Aisch
  • Mittwoch, 18.10.: Neustadt/Aisch

Der Zug ist am 14.10. am Ansbacher Bahnhof für die Öffentlichkeit zugänglich. (9-18 Uhr) alle 20 Minuten können Besuchergruppe (15 Personen) durch den Zug geführt werden. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich.

Unser Fazit: Eine gelungene Sache! Absolut sehenswert.

Unsere Empfehlung: Einsteigen – in den Zug! Nicht einsteigen – in eine Drogenkarriere!

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