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Ansbach: +++ Bilanz der Kontrollmaßnahmen zum Schulbeginn +++

Nach vier Wochen zieht die Verkehrspolizei Ansbach Bilanz hinsichtlich ihrer Kontrollmaßnahmen anlässlich des Schulbeginns Mitte September 2021. Das Resümee fällt weitestgehend positiv aus.

An neunzehn Werktagen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 54 Messstellen im Nahbereich von Schulen und Kindertagesstätten sowie an stark frequentierten Schulwegen im Westmittelfranken eingerichtet und betrieben. Dabei fielen rund 420 Stunden Messbetrieb an und insgesamt wurden exakt 37.600 Fahrzeuge von einem der drei Lichtschrankengeräte der Spezialdienststelle ins Visier genommen. Die so genannte Ahndungsquote lag dabei in der Gesamtschau bei 5,36 Prozent. Das heißt, dass etwa jeder zwanzigste Geblitzte schneller als erlaubt unterwegs war.

Bei rund 1.600 Geschwindigkeitsüberschreitungen lag die gemessene Geschwindigkeit noch in einem  Bereich, der mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden kann. Etwa 450 Geblitzte erwartet allerdings ein Bußgeldverfahren, 40 davon sogar ein Fahrverbot. Der unrühmliche Spitzenreiter und Schnellste fuhr mit 94 km/h an einer Schule vorbei, statt der dort maximal zulässigen 50 km/h.

Während sich die Verkehrsteilnehmer in den ersten drei Wochen wohl auf den Beginn des neuen Schuljahres eingestellt hatten und sich weitestgehend an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hielten, ließ die Moral in der vierten Woche dann auffälligerweise deutlich nach, wie die statistische Auswertung ergeben hat. Denn in diesen fünf Tagen war bei insgesamt zwanzig Geschwindigkeitskontrollen jetzt im Durchschnitt mehr als jeder Zehnte zu schnell unterwegs (Ahndungsquote jetzt 10,11 Prozent).

Neben den Geschwindigkeitskontrollen war die Verkehrspolizei im Aktionszeitraum aber auch bei 38 Einsätzen im Bereich vor Schulen und Kindergärten tätig. Dort überprüften die Ordnungshüter, ob sich die Fahrer an die Gurtpflicht hielten und Kinder in ihren Fahrzeugen während der Fahrt in geeigneter Weise sicherten. Hier kann von der Verkehrsdienststelle ein positives Fazit gezogen werden, denn es wurden nur elf Verstöße gegen die Gurtpflicht und acht Verstöße gegen die Kindersicherungspflicht beobachtet und entsprechend sanktioniert.

Abschließend kündigt der Leiter der Verkehrspolizei Ansbach, Polizeioberrat Helmut Gollrad, eine Wiederholung dieser Kontrolltätigkeiten in Zuständigkeitsbereich seiner Dienststelle (der Stadt und dem Landkreis Ansbach, dem Landkreis Neustadt/A.-Bad Windsheim sowie dem Landkreis Weißenburg- Gunzenhausen) in absehbarer Zeit an, damit so die Problematik um die Schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr im Bewusstsein der Kraftfahrer bleibt.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach

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