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Gesundheitsregion plus kümmert sich als Vernetzer um große Themenbandbreite

Ansbach, 10.02.2020 – Ob die Verbesserung der Hausarztversorgung in ländlichen Regionen oder Vor- und Nachteile des neuen Pflegeberufegesetzes: die Themenbandbreite der Gesundheitsregion plus für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach ist vielfältig wie nie.

Dies berichteten die Geschäftsstellenleiterinnen Christina Löhner und Karin Zelinsky im Rahmen des vierten Gesundheitsforums im Landratsamt Ansbach. „Wir helfen den Menschen, dass sie zusammenkommen und durch den gemeinsamen Dialog in Landkreis und Stadt Ansbach stärker zusammenwachsen“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Der Landrat und Oberbürgermeisterin Carda Seidel unterstrichen die große Bedeutung einer breit aufgestellten Gesundheitsregion und ihrer wichtigen Funktion als Austausch- und Vernetzungsmöglichkeit. „Die Gesundheitsregion plus hilft durch Vernetzung die Angebote für die Menschen besser, transparenter und greifbarer zu machen“, betonte Oberbürgermeisterin Carda Seidel.

Rund 30 Teilnehmer informierten sich im Rahmen des Gesundheitsforums über aktuelle Projekte und Ergebnisse der Arbeitsgruppen des vergangenen Jahres. So engagierte sich die Gesundheitsregion plus 2019 etwa bei drängenden Themen wie der Hausarztgewinnung in den Kommunen oder für eine Verbesserung der Hebammenversorgung. Im Rahmen des von der Bayerischen Staatsregierung aufgelegten Hebammenförderprogramms unterstützen Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach die Hebammen der Region mit einem Wohnkonzept für die Bereitschaftszeiten, Assistenzkräften im Kreißsaal sowie regionalen Fortbildungsangeboten. Letzten Herbst fand eine Informationsveranstaltung für Bürgermeister und Mediziner statt, auf der von regionalen Beispielen der Arztversorgung berichtet wurde.
Das neue Pflegeberufegesetz mit der Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung beschäftigte im vergangenen Jahr die neu gegründete Arbeitsgruppe „Umsetzung des Pflegeberufegesetzes“. So fanden hierzu zwei Informationsveranstaltungen unter reger Beteiligung ambulanter und stationärer Pflegeanbieter statt. Die Gesundheitsregion plus ist auch am Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ des Jobcenters Ansbach Stadt, dem Projekt „demenzfreundliche Apotheke“ sowie an Schulpräventionsprojekten beteiligt. Zudem konnte die neue Internetseite www.gesundheitsregionplus-ansbach.de auf den Weg gebracht werden.

Auch im neuen Jahr stehen wieder mehrere Schwerpunktthemen auf der Agenda. So sollen beispielsweise Maßnahmen zur Imageförderung des Pflegeberufes angestoßen und das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen unterstützt werden. Zudem sind wieder vielfältige Informationsveranstaltungen geplant. Die Themen reichen von Angeboten für neue Mediziner in der Region über betriebliches Gesundheitsmanagement bis hin zur Hausarztversorgung. Darüber hinaus sind eine Bedarfsermittlung zur Gesundheitsprävention an beruflichen Schulen und die Beteiligung an der bayerischen Demenzwoche im September 2020 geplant.