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Wasserschutzgebiete sind wertvolle Lebensräume für Insekten

Rund 4.000 Hektar Land rund um Gersbach und Schlauersbach sind als Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Hier gewinnen die Stadtwerke Ansbach den überwiegenden Großteil ihres Trinkwassers. Auf den ausgedehnten Grünflächen gibt es eine artenreiche Pflanzenwelt zu entdecken, die Nahrung und Lebensraum für Insekten und damit auch für Vögel und andere Insektenfresser bietet. Sie profitieren davon, dass für Wasserschutzgebiete spezielle Regelungen gelten und die Natur hier einen Rückzugsort hat.

Stadtwerke machen sich für Wasserschutz stark

Thomas Körber ist Agrarberater für den Trinkwasserschutz bei den Stadtwerken Ansbach. Er berät rund 60 Agrarbetriebe in der Region, wie sie das Grundwasser schützen können. Dazu gehört beispielsweise auch, sich Gedanken über die Fruchtfolge zu machen, um so den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu minimieren. „Wasser, Boden, Pflanzen und Tiere – sie alle sind Teile eines Kreislaufs, den es zu schützen gilt“, ist Thomas Körber überzeugt. Dass sich nun auch ein Imker mit seinen Völkern im Schutzgebiet niedergelassen hat, freut ihn sehr. „Bienen sind als Bestäuber wichtig für den Erhalt der vielfältigen Flora im Schutzgebiet und ein guter Bioindikator für ein gesundes Ökosystem.“ Gehe es den Honigbienen gut, gelte das auch für Wildbienen und andere Insekten, denn schließlich haben diese die gleichen Umweltbedingungen.

Mehr zu Flora und Fauna in den Wasserschutzgebieten lesen Sie in der neusten Ausgabe des ANmagazins – der Kundenzeitung der Stadtwerke Ansbach. Im ANmagazin finden Sie Anregungen, wie Sie selbst für den Insektenschutz aktiv werden können, und in der Online-Verlängerung eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Bau eines Bienenhotels.

Foto: © Edmund Hochmuth – pixabay

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