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Vorstand sieht gute Perspektiven für zweite Jahreshälfte

Dr. Sontheimer: Zahlreiche Neubesetzungen durch aktive Personalarbeit – 27 neue Ärzte stärken Unternehmen

Der ANregiomed-Klinikverbund liegt nach aktueller Hochrechnung hinter seinen Planzahlen für das laufende Jahr. „In den ersten fünf Monaten des Jahres haben wir die gewünschten Erlöse leider nicht erzielen können“, so ANregiomed-Vorstand Dr. Gerhard M. Sontheimer in der gestrigen Sitzung des Verwaltungsrates. Standortübergreifend hätten den ANregiomedKliniken etwa 1.000 Case-Mix-Punkte gefehlt. Gleichzeitig sei man aber in der Lage gewesen, durch Senkung der Kosten einen Großteil der Mindererlöse aufzufangen.

„Zum 31. Mai liegen wir etwa 1,1 Mio. € unter Plan“, berichtet Dr. Sontheimer. Den Erlösausfall sieht er unter anderem durch fehlende Ärzte an allen Standorten begründet. Den vakanten Ärztestellen wirkt das Unternehmen jedoch durch aktive Personalarbeit wirksam entgegen: „14 neu eingestellte leitende Ärzte sowie 13 Assistenzärzte lassen uns positiv in die zweite Jahreshälfte blicken.“ Mit dem Eintritt von PD Dr. Karsten Hamm wird zum 15. Juli die Chefarztstelle der Kardiologie am Klinikum Ansbach wieder besetzt, zum 1. August folgt Dr. Thomas Leimbach für die Leitung der Gastroenterologie.

Weitere Fach- und Oberärzte unterstützen unter anderem die Innere Medizin in den Kliniken Rothenburg und Dinkelsbühl. „Ein besonders wichtiges Ziel ist auch die schnellstmögliche Nachbesetzung der vakanten Stellen in der Kardiologie am Standort Rothenburg“, betont Dr. Sontheimer. Dort wird unter anderem ein Rhythmologe zur Weiterführung der Elektrophysiologie gesucht.

„Ich sehe es als große Herausforderung, den Rückstand bei unseren Erlösen bis zum Jahresende wenigstens teilweise aufzuholen“, so der ANregiomed-Vorstand. „Aber viele positive Entwicklungen, wie zum Beispiel die erfolgreiche Anpassung unserer IT-Systeme, die kontinuierliche Verbesserung der standortübergreifenden Zusammenarbeit und die im zweiten Halbjahr anstehende Inbetriebnahme des neuen Bettenhauses am Klinikum Ansbach stimmen mich vorsichtig optimistisch.“


Text: Anregiomed