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Wie parken ohne Kleingeld??? Ganz easy!!!

Mit App, Anruf oder SMS einem Knöllchen entgehen

Jeder kennt diesen Moment: Man läuft auf sein Auto zu entdeckt schon von weitem ein kleines, weißes Zettelchen zwischen Scheibe und Scheibenwischer. Der Puls steigt und man regt sich schon innerlich etwas auf oder ist auch ein bisschen auf sich selbst sauer – man hat ein Knöllchen bekommen!

Gründe für ein Knöllchen gibt es viele, doch wir beschäftigen uns heute nur mal mit dem fehlenden oder abgelaufenen Parkschein. Warum ein Parkschein komplett fehlt, kann sich jeder schon denken. Man ist im Stress oder wollte ja nur ganz geschwind was abholen. Da die meisten Parkautomaten kein Wechselgeld geben, ist auch das Fehlen von Kleingeld mein persönlicher Hauptgrund, warum ich mein Auto ohne Ticket stehen lasse. Dass das den städtischen Parküberwachern ein Dorn im Auge ist, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Anderseits kann es sein, dass man in einer fremden Stadt auch mal den Hinweis überliest oder auch den Automaten nicht findet (na gut, das ist jetzt aber wirklich eine bequeme Ausrede). Oder – wenn wir schon beim Thema sind – man hat einfach deshalb kein Ticket gezogen, weil man gerade einfach zu faul ist und keinen Bock hat (wie Jugendliche es ausdrücken würden…).

Doch bereits seit Dezember 2016 gibt es in Ansbach, wie auch in vielen anderen europäischen Städten eine Alternative, die wir heute aus aktuellem Anlass (:jaja, ich habe gerade mal wieder eine Verwarnung bekommen) genauer vorstellen möchten – die EasyPark App!

EasyPark ist eine App, mit der man bargeldlos Parktickets „lösen“ und auch online verlängern kann. Das ganze System ist angeblich relativ einfach. Nach einer Registrierung via App oder mit einem PayPal Konto, kann man sein Parkschein digital „holen“, entweder auf der App, aber auch per Anruf oder per SMS funktioniert dieses System.

Aber nun mal langsam und Schritt für Schritt; wir schauen mal, ob EasyPark auch wirklich easy ist:

Erste Meldung beim Öffnen der App
Standortermittlung oder Eingabe der Parkzone
Weitere Einstellungen können vorgenommen werden, wie die Zahlungsart…
…aber auch das Fahrzeugkennzeichen muss gespeichert werden!
Danach wird man aufgefordert, die Parkdauer einzustellen manuell oder per Drehen am Rad…
…und kann dann den Parkvorgang starten (und online auch immer wieder verlängern)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinfacht erklärt, werden diese Vorgänge dem Autokennzeichen zugeordnet und online hinterlegt. Wenn „ein/e Mitarbeiter/in des Ordnungsamtes“ das Auto kontrolliert, wird das Autokennzeichen gescannt und diejenige Person erhält dann die Meldung, dass ein digitaler Online-Parkschein „gezogen“ wurde. Klingt komisch, ist aber so und hat noch weitere Vorteile:

  • Die App erinnert einen 15 Minuten vor Ablauf der Parkzeit durch eine kurze Meldung daran. Wer jetzt aber doch noch länger für seine Besorgungen braucht, muss nicht zurück zum Auto laufen, um ein weiteres Parkticket zu ziehen und in das Auto zu legen, sondern kann seinen digitalen Parkschein online ganz einfach verlängern.
  • Das hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass man nicht mehr zu viel Parkgebühr bezahlt, denn die Parkdauer kann minutengenau per App verlängert werden.
  • Die Nutzung per App ist komplett bargeldlos möglich. Also auch, wenn man gerade kein Kleingeld zur Hand hat.
  • Und man kann das alles machen, ohne aus dem warmen Auto auszusteigen. Bei diesen Temperaturen schon ein Vorteil, vor allem wenn man weit weg vom Parkscheinautomaten steht. Eure Einkäufe und Besorgungen müsst Ihr aber schon immer noch selbst machen. 😉
  • Wunderbar für alle orientierungslosen Wesen wie mich; die App sagt einem nach den Besorgungen, wo das Auto steht und zeigt den Weg dorthin auf einer Karte an.

Bereits 7 Millionen Auto sind bei der App registriert und können über dieses System in über 1.000 Städten parken. Auch für Firmen ist diese App perfekt, da sich mit ihr direkt eine Auflistung der angefallenen Parkgebühren erstellen lässt und eine Verrechnung leicht durchzuführen ist.

Ein kleines Manko hat die App – und die habe ich selbst erst sehr spät und in sehr kleiner Schrift gefunden. In der Version EasyPark Small gibt es zwar weder eine Anmelde– noch eine Grundgebühr. Doch für die Nutzung allgemein wird pro Parkvorgang eine Gebühr von 0-15 % der Parkgebühr (jedoch mindestens 0-49 Cent) berechnet, das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. In Ansbach sind das 12 Cent Servicegebühren. Falls man die App regelmäßig nutzt (also mehr als 10 x pro Monat) lohnt sich die EasyPark Large Flatrate für 1,99 Euro monatlich, mit dieser entfallen die jeweils anfallenden Servicegebühren komplett.

Also was sagt uns das? Die App ist womöglich für Vielparker oder Geschäftsleute in Großstädten nützlich, aber in Ansbach? Naja, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ansonsten heißt es weiter bibbern. Bibbern, beim Laufen zum Parkautomaten oder beim Zurücklaufen zu seinem Auto hinsichtlich der Ungewissheit, ob ein Knöllchen da ist oder nicht. Und ehrlich gesagt, ist der Adrenalin-Kick dabei schon einem bisschen verführerisch. 😉


Anleitung per PDF hier oder auf der Homepage der Stadt Ansbach

Alle Info zur EasyPark findet Ihr hier

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