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Weitere Unterkunft für Flüchtlinge in Feuchtwangen

Feuchtwangen, 3. April 2022 – Ehemaliges Schwesternwohnheim wird derzeit hergerichtet – Platz für bis zu 40 Menschen

Die Stadt Feuchtwangen bereitet aktuell eine weitere Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge vor. Neben der Jugendherberge soll so ab April auch das ehemalige Schwesternwohnheim in der Ansbacher Straße, welches dem städtischen Kommunalunternehmen „KU Stadtentwicklung Feuchtwangen“ bis zum offiziellen Erwerb zur Nutzung überlassen wurde, als Erstanlaufstelle für geflüchtete Menschen aus der Ukraine genutzt werden.

„Damit haben wir hier in Feuchtwangen innerhalb kürzester Zeit bereits die zweite größere Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge hergerichtet“, äußerte erster Bürgermeister Patrick Ruh und lobte hierbei ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ansbach. Das ehemalige Schwesternwohnheim verfügt über insgesamt 21 kleinere Apartments verteilt auf zwei Stockwerke. Jede Wohnung ist mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet und bietet Platz für zwei Personen. Dazu gibt es in jedem Stockwerk eine Gemeinschaftsküche sowie im Keller einen Waschraum zur gemeinsamen Nutzung. Die Arztpraxis im Erdgeschoss bleibe laut KU-Vorstand Arthur Reim auch weiterhin im Gebäude. Derzeit sind noch die letzten Vorbereitungen im ehemaligen Schwesternwohnheim im Gange. Bis ein Einzug in die neue Feuchtwanger Flüchtlingsunterkunft möglich ist, müssen neben Malerarbeiten unter anderem noch einzelne Teile der vorhandenen Ausstattung erneuert werden. Ab 1. April sollen nach aktueller Planung die ersten Flüchtlinge in der zweite Feuchtwanger Anlaufstelle untergebracht werden können. Wie in der Feuchtwanger Jugendherberge sei dann das Landratsamt für den weiteren Ablauf in der Aufnahmestelle sowie für die Betreuung der Menschen in Unterkunft zuständig.

Als „wahren Glücksfall“ bezeichnete Bürgermeister Ruh die Arbeit des städtischen Kommunalunternehmens, das die Organisation für die Einrichtung des neuen Flüchtlingsheims größtenteils übernommen habe. „Das Kommunalunternehmen ist gerade bei solchen wichtigen und kurzfristigen Themen schneller handlungsfähig als andere, sodass wir mit unserem KU deutlich zügiger und zielgerichteter gute Lösungen erzielen können“, betonte der Feuchtwanger Rathauschef.

Wie der Vorstand des Kommunalunternehmens erläuterte, habe sich das KU gemeinsam mit der Stadt schon seit längerer Zeit mit verschiedenen Möglichkeiten einer künftigen Nutzung des Schwesternwohnheims auseinandergesetzt. „Der Erwerb des Objekts ist für uns daher keineswegs unvorbereitet, sondern schon vor dem Ukraine-Krieg geplant“, schilderte Reim. „Nun ist das Objekt mit den kleinen Wohnungen und der bereits vorhandenen Ausstattung natürlich ideal für die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen geeignet.“ Dazu hob der KU-Vorstand explizit die großartige Arbeit der Firmen und der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hervor. „Trotz der aktuell schwierigen Situation haben sie die Arbeit kurzfristig übernommen und innerhalb weniger Tage ein wirklich tolles Ergebnis erzielt“, schilderte Arthur Reim und sprach allen Beteiligten hierfür seinen großen Dank aus.

Quelle: Pressemitteilung, Stadt Feuchtwangen

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