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Wassertrüdingen investiert im Jahr 2026 rund eine Million Euro in eine der wichtigsten innerörtlichen Verbindungsstraßen
Wassertrüdingen, 3. September 2026 – Mit einem symbolischen Spatenstich ist am 31. August 2026 der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt der Sanierung und des Umbaus der Oettinger Straße gefallen. Damit geht eines der derzeit bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Stadt in die nächste Phase.
Mit einem Gesamtvolumen von knapp einer Million Euro investiert die Stadt Wassertrüdingen allein im Jahr 2026 umfassend in die Erneuerung der Infrastruktur. Ziel ist es, die Oettinger Straße langfristig leistungsfähig und zukunftssicher aufzustellen – und dabei die Belastungen für Anwohner, Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmer während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten. Die Sanierung der OettingerStraße ist bewusst in mehrere Bauabschnitte gegliedert. Durch die abschnittsweise Umsetzung sollsichergestellt werden, dass wichtige Ziele und Einrichtungen auch während der Bauzeit erreichbar bleiben.
Insbesondere die Zufahrt zur Altstadt, zum Pflegeheim und zum EDEKA-Markt kann dadurch über die gesamte Bauzeit gewährleistet werden. Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt zunächst auf dem, was später nicht mehr sichtbar sein wird, für die Zukunft der Straße aber von entscheidender Bedeutung ist: der Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur. Kanal- und Wasserleitungen einschließlich der erforderlichen Hausanschlüsse werden umfassend saniert beziehungsweise erneuert. Die Arbeiten erfolgen dabei sowohl in offener als auch in geschlossener Bauweise. Für rund 480.000 Euro wird unter anderem ein Kanalabschnitt im sogenannten Inlinerverfahren auf einer Gesamtlänge von mehr als 500 Metern saniert. Dabei wird ein neuer, stabiler Schlauch in den bestehenden Kanal eingebracht und dort ausgehärtet. Der große Vorteil: Ein erheblicher Teil des Kanalnetzes kann erneuert werden, ohne die Straße auf ihrer gesamten Länge öffnen zu müssen. So lassen sich die Eingriffe in den Straßenraum und die damit verbundenen Einschränkungen deutlich reduzieren. Im Bereich der offenen Bauweise sind weitere Investitionen von rund 500.000 Euro vorgesehen. Hier werden Kanalschächte und Wasserleitungskreuze einschließlich der Hausanschlüsse umfassend erneuert. Dafür sind unter anderem rund 350 Kubikmeter Erdaushub erforderlich. Im Anschluss werden etwa 220 Quadratmeter Asphaltfläche wiederhergestellt. Die Arbeiten an der unterirdischen Infrastruktur sollen nach derzeitiger Planung bis Anfang November 2026 abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2027 geht es sichtbar weiter. Nach der Winterpause wird die Maßnahme im Frühjahr 2027 fortgesetzt. Dann rücken die Bereiche in den Mittelpunkt, die das spätere Erscheinungsbild der Oettinger Straße prägen werden. Vorgesehen sind die Sanierung der Gehwege sowie die abschließenden Deckschichtarbeiten. Damit wird die Oettinger Straße Schritt für Schritt umfassend erneuert – zunächst unter der Oberfläche und anschließend auch im sichtbaren Straßenraum. Am Ende steht eine grundlegend modernisierte Straße mit einer zeitgemäßen und zuverlässigen Infrastruktur. Die Stadt schafft damit eine wichtige Grundlage dafür, dass die Oettinger Straße auch in Zukunft den Anforderungen des Verkehrs und der Anlieger gerecht werden kann.
Eine Straße mit großer Bedeutung für Wassertrüdingen
Wie wichtig die Oettinger Straße für Wassertrüdingen ist, wird gerade während der Bauarbeiten besonders deutlich. Sie ist eine zentrale innerörtliche Verbindungsachse und wird sowohl von den Bürgerinnen und Bürgern der Kernstadt als auch für die Zu- und Abfahrt aus den Ortsteilen genutzt. Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung bringt deshalb zwangsläufig Veränderungen im Alltag mit sich. Umleitungen, angepasste Verkehrsführungen, Baustellenverkehr und zeitweise erschwerte Erreichbarkeit lassen sich nicht vollständig vermeiden. Umso wichtiger ist eine gute Abstimmung aller Beteiligten. Stadt, Behörden und ausführende Unternehmen arbeiten eng zusammen, um die Auswirkungen der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig einen zügigen und reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten.
Gemeinsam für ein wichtiges Projekt
Ein Projekt dieser Größenordnung kann nur gelingen, wenn viele Beteiligte zuverlässig zusammenarbeiten. Die Stadt Wassertrüdingen bedankt sich daher ausdrücklich beim Staatlichen Bauamt, den beteiligten Behörden sowie allen ausführenden Firmen und Gewerken für die bisherige konstruktive und sehr gute Zusammenarbeit. Mit der Firma Fuchs Tiefbau und den Unternehmen Max Bögl und WipflerPLAN stehen erfahrene Partner an der Seite der Stadt. Auch das Team des Stadtbauamtes Wassertrüdingen begleitet und koordiniert die Maßnahme eng. Ein besonderer Dank gilt dabei Mario Strobel, der als Ansprechpartner und Koordinator vor Ort die verschiedenen Beteiligten zusammenführt und die Arbeiten eng begleitet.
Danke für Verständnis und Geduld
Bei aller sorgfältigen Planung lässt sich eine Baumaßnahme dieser Größenordnung nicht ohne Einschränkungen umsetzen. Besonders die unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohner sowie die ansässigen Gewerbetreibenden und Unternehmen sind während der Bauzeit in besonderem Maße gefordert. Veränderte Verkehrswege, Baustellenbetrieb und zeitweise erschwerte Erreichbarkeit gehören zu den Herausforderungen, die ein solches Projekt mit sich bringt. Die Stadt Wassertrüdingen weiß um diese Belastungen und bedankt sich deshalb ausdrücklich bei allen Betroffenen für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Unterstützung.
Eine Investition, die sich lohnt
Die Sanierung der Oettinger Straße ist mehr als eine reine Straßenbaumaßnahme. Sie ist eine Investition in die Zukunft der Stadt und in eine leistungsfähige Infrastruktur, die den Bürgerinnen und Bürgern, Anwohnern und Gewerbetreibenden langfristig zugutekommt. Der Spatenstich zum zweiten Bauabschnitt steht deshalb für einen wichtigen weiteren Schritt: Wassertrüdingen erneuert seine Infrastruktur Schritt für Schritt, mit Blick auf die Zukunft. „Die Oettinger Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen
unserer Stadt. Die derzeitigen Einschränkungen sind spürbar. Gleichzeitig sollten wir den Blick auf das richten, was am Ende entsteht: eine moderne, zuverlässige und zukunftsfähige Infrastruktur. Dafür lohnt sich die gemeinsame Anstrengung. Ich danke allen Anwohnerinnen und Anwohnern, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauzeit“ so der Erste Bürgermeister der Stadt Wassertrüdingen, Jörg Edelmann.
Quelle: Pressemitteilung, Stadt Wassertrüdingen