Vier Jahrzehnte Einsatz für die Natur

Muhr am See, 6. November 2025 – Im Rahmen des diesjährigen Treffens der Naturschutzwacht, das in der LBV-Umweltstation Muhr am See mit einer Führung auf der Vogelinsel stattfand, dankte Landrat Manuel Westphal dem 15-köpfigen Team für seinen langjährigen und engagierten Einsatz. Zudem konnte er zwei Gründungsmitglieder ehren und zwei neue Anwärter begrüßen.

Die Naturschutzwacht, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, ist ein fester Bestandteil des Naturschutzes im Landkreis. Seit der Gründung im Jahr 1985 sind Günter Faig und Manfred Rejschek als Naturschutzwächter tätig und gehören damit zu den dienstältesten Mitgliedern. In den vergangenen vier Jahrzehnten konnten sie zahlreiche Entwicklungen im Natur- und Artenschutz miterleben. Mit Sorge beobachten sie insbesondere den Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Arbeit der Naturschutzwacht weiterhin ist.

Zu den Aufgaben der Naturschutzwacht zählen die Aufklärung und Beratung der Bevölkerung sowie die Vermittlung von Wissen über Natur- und Artenschutz. „Nur was man kennt, schätzt man, und was man schätzt, das schützt man“, betonte Faig. Darüber hinaus machten die Naturschutzwächter auch auf die Grenzen aufmerksam, die zum Schutz der Natur erforderlich sind. Rejschek: „Bitte bedenkt, dass wir Menschen nur ein Teil der Natur sind.“

Durch ihre regelmäßige Präsenz vor Ort bildet die Naturschutzwacht ein wichtiges Bindeglied zwischen der Bevölkerung und der Naturschutzbehörde. Unterstützung erhält das Team künftig durch Stefan Pobbig und Sascha Oeffinger, die bereits über umfangreiche ehrenamtliche Erfahrung verfügen. Nach Abschluss der Ausbildung an der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege sollen sie im kommenden Jahr offiziell zu Naturschutzwächtern bestellt werden. Bis dahin sind sie als Anwärter im Einsatz und werden die Naturschutzwacht tatkräftig unterstützen.

Bei Fragen zur Naturschutzwacht oder Interesse an dem Ehrenamt können Sie sich gerne an die Untere Naturschutzbehörde wenden (Luisa Wörlein, luisa.woerlein@landkreis-wug.de, 09141 902-331).

Quelle: Pressemitteilung, Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen