Verleihung des Ansbacher Stadtsiegels – 2025

Ansbach, 16. Dezember 2025 – Seit 1976 verleiht die Stadt Ansbach das Stadtsiegel von 1532 an „Personen, die sich über den Rahmen der Pflichten als Bürger der Stadt Ansbach zum Wohle der Allgemeinheit verdient gemacht haben.“ Auch am gestrigen Abend, dem 15. Dezember 2025, wieder im Onoldiasaal.

Geehrt wurden Bettina Baumann, Alexander Biernoth, Ingo Hayduk und Heribert Schmidt für ihre herausragenden Leistungen im Ehrenamt. Der Abend begann mit einer Rede unseres Oberbürgermeisters, Thomas Deffner, in welcher er diesen vier Menschen, aber auch vor allem dem gesamten Ehrenamt dankt. „Dank den vielen ehrenamtlichen Engagierten ist Ansbach lebenswerter und es wird erst vieles möglich.“, so OB Deffner.

 

Bettina Baumann wurde für ihre Leistungen in der Ansbacher Literaturlandschaft ausgezeichnet. So leitet sie zum Beispiel die Programme LesArt und LeseLust und fällt, vor allem, mit ihrer Verlässlichkeit und einem Auge fürs Detail auf. Sie scheint für jede Situation das passende Buch parat zu haben und zeigt ein unendliches Wissen an Literatur.

In ihrer Rede spricht sie davon, dass sie Literatur für alle vom Kleinkind bis zum Senior zugänglich machen will.

Alexander Biernoth wurde für sein seit, seiner Jugend anhaltendem, Engagement für Ansbach und seine Geschichte ausgezeichnet. Seit jungen Jahren macht er Stadtführungen und beantwortet Historienfragen. Zudem ist er als 1. Vorsitzender der Synagoge Ansbach aktiv und macht viel für die städtische Erinnerungskultur und noch vieles mehr.

Biernoth bedankt sich bei allen, die ihm auf diesem Weg geholfen haben. „Man schafft es nie alleine„, so Biernoth.

Ingo Hayduk ist schon seit 1962 aktiv als Sportler, Lehrer und Trainer. Er war Präsident des TSV Ansbach und engagiert sich bis heute, 85 Jahre jung, noch wo er kann.

Er selbst erzählt, dass er sich, seit seine Familie nach Ansbach gezogen ist, schon immer hier zu Hause und wohlgefühlt hat.

Heribert Schmidt wurde 2012 Vorstand des Theaters Ansbach, welches von einem Schicksalsschlag nach dem Anderen getroffen wurde. Spendenaffäre, Corona und noch vieles mehr. Schmidt hat all diese Krisen souverän gemeistert und immer das Beste für das Theater herausgezogen.

Er erzählt lachend, wie ihm der Job damals als „Du kommst zweimal die Woche und unterschreibst etwas“ verkauft wurde, es aber am Ende dann doch so viel mehr war. Er hat viel gelernt und seine, etwas stressige, Zeit doch genossen.

Begleitet wurde der Abend musikalisch von Fides Leimbach auf der Harfe.