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Unternehmensgruppe will Standort Feuchtwangen weiterentwickeln

Feuchtwangen, 3. Juni 2026 – Landrat Marco Meier hat sich bei einem Besuch am Standort der AWR-Gruppe in Feuchtwangen über aktuelle Entwicklungen und geplante Investitionen informiert. Im Mittelpunkt standen die Integration des traditionsreichen Feuchtwanger Unternehmens Herz sowie die künftige Ausrichtung des Standorts.

Die AWR-Gruppe, die seit 33 Jahren im Bereich Abbruch, Baumaschinenhandel und Gutachterwesen tätig ist, beschäftigt derzeit rund 750 Mitarbeitende. Davon sind etwa 145 Beschäftigte dem Standort Feuchtwangen zuzuordnen, der durch die Übernahme der Firma Herz zum 1. Januar 2026 Teil der Unternehmensgruppe geworden ist. Für die Übernahme seien insbesondere die verkehrsgünstige Lage an den Autobahnen A6 und A7 sowie die Nähe zu den Wirtschaftsräumen Nürnberg und Würzburg ausschlaggebend gewesen, so das Unternehmen.

Die bisherigen Inhaber Friedrich und Elke Herz äußerten sich zufrieden über die Fortführung des Standorts und betonten die Perspektiven für Belegschaft und Betrieb. Auch seitens der AWR wurde die vorhandene Infrastruktur sowie das bestehende Team als wesentliche Grundlage für die weitere Entwicklung hervorgehoben.

Im Rahmen des Besuchs wurden auch Ausbaupläne vorgestellt. Vorgesehen sind unter anderem Investitionen in eine neue Halle für eine Recyclinganlage zur Aufbereitung von Beton, die Modernisierung bestehender Anlagen und der Lkw-Werkstatt sowie der Bau von mehreren Containerstellen.

Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang auf die steigende Bedeutung von Baustoffrecycling. Mineralische Materialien würden zunehmend als wertvolle Ressourcen betrachtet, die in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können und so zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen. Gleichzeitig entwickle sich die Technik im Bereich Bau und Abbruch stetig weiter – etwa durch die Elektrifizierung von Maschinen oder den Einsatz KI-gestützter Trennverfahren.

Neben den ökologischen Aspekten sieht die AWR-Gruppe in den geplanten Maßnahmen auch wirtschaftliche Chancen. Ziel sei es, den Standort Feuchtwangen mittelfristig zu einem leistungsfähigen Zentrum für Baustoffrecycling in Bayern auszubauen und zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Gleichzeitig betonte die Unternehmensleitung die Bedeutung eines transparenten Dialogs mit der Bevölkerung, insbesondere vor dem Hintergrund der teilweise kritischen öffentlichen Diskussion einzelner Vorhaben. Landrat Marco Meier würdigte die Bemühungen, den Unternehmensstandort Feuchtwangen weiterzuentwickeln.

Quelle: Pressemitteilung, Landratsamt Ansbach