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Typisch Franken?

Ein Besuch in der Landes-Ausstellung

So grummelig sind die Leute in Franken gar nicht, meint Doren Eberl vom Karten-Schalter der Bayerischen Landes-Ausstellung in Ansbach. Ihr und ihrem Kollegen Elias Schwab gefällt die Ausstellung. Besonders der
Fußball-Schuh von Max Morlock hat sie beeindruckt. Auch die stilvollen
Trachten. Damit könnte man auch moderne Mode machen.

Da naht eine Bus-Ladung mit neuen Gästen. Um die müssen die beiden sich nun kümmern.

Beim Betreten der Ausstellung begegnet man zuerst berühmten Franken. Die sind aber leider nur aus Pappe. Dann wandert man durch eine anregend gestaltete Ausstellung. Prächtige Kunst-Gegenstände und Dinge des täglichen Lebens erzählen Wissenswertes und Spannendes. Kurze Texte und digitale Mitmach-Stationen lassen die Besucher in die Geschichte der fränkischen Regionen eintauchen.

Sie erfahren etwas über die verschiedenen Dialekte, fränkischen Erfinder-Geist, den geheimnisvollen Mord an einem Bischof, die vielen Frauen im Leben eines bedeutenden Markgrafen. Sie lernen, was eine Main-Kuh ist. Es wird verraten woher das „Schäufele“ (Fleisch-Gericht) seinen Namen hat. Oder was zu einer richtigen „Kärwa“(Kirchweih) gehört.

Natürlich erzählt die Ausstellung auch vom Bier-Brauen und vom Wein-Anbau in Franken. Und wer weiß schon, dass der „Sechsämtertropfen“ (Likör) ein Franke ist? Hier lassen sich locker ein bis zwei interessante Stunden verbringen.

Die Ausstellung in der Orangerie im Hofgarten läuft noch bis zum 6. November 2022 und ist täglich von
9 – 18 Uhr geöffnet. Sie ist barrierefrei.

Hörführung gibt es auch in leichter Sprache
Eintritt: Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 €
Kinder und Jugendliche bis 18 J. frei

Foto und Text: Thomas Kohler

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