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Treuchtlingen + Nürnberg: +++ Lebensgefahr – Schottersteine auf die Schienen legen ist kein Spaß +++

Beamte der Bundespolizei stellten am Sonntagnachmittag (18. Februar) auf Gleise gelegte Schottersteine fest. Bislang unbekannte Täter legten die Steine auf drei Gleisstränge auf einer Gesamtlänge von 16 Metern aus.

Die Einsatzzentrale der Landespolizei informierte kurz nach 17 Uhr die Nürnberger Bundespolizei darüber, dass Züge auf der Bahnstrecke Nürnberg-Roth sowie auf der Strecke Treuchtlingen-Nürnberg Schottersteine überfahren haben sollen. Bundespolizisten suchten die Bereiche ab und fanden dabei mehrere zermahlene Steine. Täter konnten nicht mehr festgestellt werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass durch die Hindernisse keine Züge beschädigt wurden.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Zum wiederholten Mal möchte die Bundespolizei auf die Gefahren von Bahnanlagen hinweisen:

Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich – auch wenn kein Zug zu sehen ist. Züge nähern sich je nach Windrichtung fast lautlos.

Der Bremsweg eines 100 Stundenkilometer schnellen Zuges kann bis zu 1000 Meter betragen!

Werden auf die Schienen gelegte Steine überfahren, können herumfliegende Steinsplitter wie Geschosse wirken und Menschen verletzen oder gar töten. Unter bestimmten Umständen können sogar Züge entgleisen.

Quelle: Polizeiinspektion Nürnberg

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