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Themenführung „Es geht um… – Sagen und Mythen aus dem Feuchtwanger Land

Feuchtwangen, 12. Mai 2026 – Die wohl bekannteste Sage aus dem Feuchtwanger Land ist die Gründungssage der Stadt. Der Überlieferung nach soll Kaiser Karl der Große mit seinem Gefolge in der hiesigen Gegend gejagt haben. Als er sich im Wald verirrte und vom Durst geplagt wurde, sah er eine Taube auffliegen und folgte ihr zu einer Quelle. Nachdem er sich gestärkt hatte, fand er sein Jagdgefolge bald wieder. Aus Dankbarkeit gegenüber Gott ließ er in der Nähe der Quelle eine Kirche und ein Kloster errichten – und wurde der Sage nach zum Gründer der Stadt Feuchtwangen.

Noch heute erinnert das Feuchtwanger Taubenbrünnlein an diese Geschichte. Auf der Brunnensäule ist der Text der Sage zu lesen, und auch eine Tafel an einem benachbarten Gebäude erinnert an die Überlieferung. Tatsächlich sind die Stiftungsurkunden des Feuchtwanger Klosters verloren gegangen, sodass bis heute nur vermutet werden kann, wer das Kloster tatsächlich gegründet hat. Umso bemerkenswerter ist jedoch das hohe Alter dieser Erzählung: Bereits im 13. Jahrhundert wird Karl der Große in Quellen als Gründer des Feuchtwanger Benediktinerklosters genannt.

Beim Rundgang „Es geht um … – Sagen und Mythen aus dem Feuchtwanger Land“ können Interessierte weitere spannende Geschichten aus der Region entdecken. Die Führung lädt dazu ein, alten Überlieferungen nachzuspüren und zu erfahren, welche Sagen, Legenden und geheimnisvollen Geschichten sich bis heute im Feuchtwanger Land erhalten haben.

Die öffentliche Führung findet am Freitag, 15. Mai, um 20:30 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Alten Rathaus am Marktplatz.

Alle Führungen können auch außerhalb der öffentlichen Führungstermine, nach Voranmeldung über die Tourist Information Feuchtwangen für Gruppen gebucht werden.

Quelle: Pressemitteilung, Stadt Feuchtwangen