Spende für die Fußchirurgie

Förderverein unterstützt Anschaffung weiterer spezieller Instrumente – Zahl ambulanter Eingriffe steigt deutlich

Ansbach, 20. August 2025 – In der Sektion Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am Klinikum Ansbach kommen neben den konventionellen OP-Techniken immer häufiger minimalinvasive Operationsmethoden im Sinne der „Schlüsselloch-Chirurgie“ zum Tragen.

Die Anschaffung dazu speziell benötigter Instrumente hat jetzt der „Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Ansbach“ mit einem Betrag von über 8.000 € finanziell unterstützt.

„Wie bei vielen anderen chirurgischen Eingriffen profitieren unsere Patientinnen und Patienten durch den Einsatz minimalinvasiver Operationstechniken in vielfältiger Weise“, sagt Dr. Stefanie Kriegelstein, Sektionsleiterin Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am Klinikum Ansbach. „Das Risiko einer Wundinfektion ist geringer, die Narbenbildung aufgrund der kleineren Schnitte reduziert. Und durch die kürzere OP-Dauer sinkt die Narkosebelastung für die Patienten deutlich.“ Eine positive Folge ist unter anderem die kürzere Liegezeit im Krankenhaus.

Den überwiegenden Teil ihrer Eingriffe führt Dr. Kriegelstein inzwischen ambulant durch – und dieser Trend setzt sich fort. „Die bevorstehende Krankenhausreform schreibt den Kliniken vor, noch deutlich mehr Leistungen ambulant zu erbringen“, erklärt ANregiomed-Vorstand Dr. Gerhard M. Sontheimer. „Schon ab dem kommenden Jahr werden voraussichtlich 80 Prozent aller Eingriffe im Bereich der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie ambulant durchgeführt. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Bedarf an hochwertigen Instrumenten. Vielen Dank an Herrn Breitschwert und den Förderverein, der uns bei der Anschaffung großzügig unterstützt hat“, so Dr. Sontheimer bei der Spendenübergabe.

„Wir freuen uns besonders, wenn unsere Fördermaßnahmen sowohl bei Ärzten und Pflege als auch unmittelbar bei den Patienten ankommen“, betont Klaus Dieter Breitschwert. „Die Anschaffung zusätzlicher Instrumente haben wir deshalb besonders gerne unterstützt“, so der Fördervereinsvorsitzende.

Quelle: Pressemitteilung, ANregiomed