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Sparkasse Ansbach – In schwierigem Umfeld gut behauptet

Ansbach, 3. Mai 2022 – „Trotz der Herausforderungen, die sich aus der Corona-Pandemie und dem Zinsniveau ergeben, hat sich unsere Sparkasse in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld recht gut behauptet“, so Vorstandsvorsitzender Werner Frieß. „Aber wir mussten eine hohe Kostensensibilität an den Tag legen, da der Ertrag trotz eines guten Kundengeschäfts erneut unter Druck stand.“

Der Ertrag, ablesbar am Betriebsergebnis vor Bewertung mit 0,74 % der Durchschnittsbilanzsumme (Vorjahr: 0,78 %), ging erneut zurück. Die Zinsmarge in % / DBS sank von 1,39 auf 1,27. Gleichzeitig pendelte sich das Provisionsgeschäft mit 0,62 % / DBS erneut auf einem erfreulichen Niveau ein. Die Kosten-Ertrags-Relation bezifferte sich auf 61,4 (Vorjahr: 61,9).

Aus dem Kostendruck heraus erklärt sich die Schließung der Geschäftsstellen in Arberg, Langfurth und Wieseth zum Jahresende 2021 und die Umwandlung der Geschäftsstelle Bruckberg in eine SB-Filiale. „Dies machten die fortschreitende Digitalisierung des Geschäftsbetriebes und das sich ändernde Kundenverhalten notwendig“, erklärte Werner Frieß. Um aber die Nähe zum Kunden in der Fläche zu bewahren, ging die Sparkasse Ansbach mit der VR-Bank Mittelfranken West eG eine Kooperation ein. Diese fand in der gemeinsamen Nutzung von Geldautomaten in Dombühl, Gebsattel, Wörnitz und Dentlein am Forst ihren sichtbaren Ausdruck.

Durch einen Zuwachs von 158 Mio. Euro (+ 3,2 %) stieg die Bilanzsumme auf den Rekordwert von 5,17 Mrd. Euro. Ebenfalls ein Allzeithoch verzeichneten mit 3,90 Mrd. Euro die Kundeneinlagen: Eine Zunahme von 3 % bedeutete ein Plus von 112 Mio. Euro. Das Wachstum fiel etwas schwächer als 2020 aus, als Corona für geringen Konsum und hohe Sparquoten sorgte, es blieb aber dynamisch. „Der Zuwachs zeugt von einem großen Vertrauen in die Sparkasse“, betont der stv. Vorstandsvorsitzende Stefan Fink, „er sorgt aber auch für betriebswirtschaftliche Sorgenfalten, weil der Einlagenüberhang nicht ganz auf dem Kreditweg in den Wirtschaftskreislauf eingespeist werden kann und deshalb wegen der Negativzinsen der EZB Geld kostet.“

Die Kundenausleihungen an Firmen- und Privatkunden kletterten um 76 Mio. Euro (+ 2,9 %) auf 2,7 Mrd. Euro. Getragen wurde dieses Wachstum durch Kredite für den Erwerb und die Renovierung von Immobilien. Viele Firmenkunden, die meist mit einem guten Eigenkapitalpolster in die Pandemie gegangen waren, profitierten zwar davon, dass die Sparkasse ihrer Aufgabe als Hausbank – vor allem bei der Weiterleitung öffentlicher Fördermittel – in vollem Umfang nachkam. Sie hielten sich aber mit Investitionen noch spürbar zurück.

„Viele Menschen erfüllten sich 2021 den Traum von Wohneigentum mit Hilfe der Sparkasse“, zeigt sich Vorstandsmitglied Dieter Mai sehr zufrieden. „Genauso erfreulich ist aber auch das unverändert große Interesse an Wertpapieranlagen. Besonders im Fokus standen festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfonds. Mit dieser richtigen Anlagestrategie partizipieren sie am volkswirtschaftlichen Wertzuwachs.“ Der Wertpapierumsatz stieg um 14,8 % und bezifferte sich auf 566 Mio. Euro. Über 13.000 Beratungsgespräche wurden geführt. Ein Aspekt freut das Vorstandsgremium besonders: Ende 2021 waren bereits 34,8 % der Anlageprodukte der Dekabank und ihrer Kooperationspartner in den Depots nachhaltiger Natur.

Im Juni 2021 unterzeichnete die Sparkasse die „Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches, nachhaltiges Wirtschaften“. Vorstandschef Werner Frieß: „Wir gehen schon seit langem in Bezug auf Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voran. Wichtig ist uns, dieses Thema auf alle Unternehmensbereiche immer mehr auszudehnen. Etwa im Eigenbetrieb, aber auch was Finanzierungen und Anlagen anbelangt. Wir haben uns verpflichtet, jährlich 3-5 Prozent Treibhaus-Emissionen einzusparen, um spätestens 2035 CO2-neutral zu sein.“

Die Sparkasse bietet verschiedene, miteinander vernetzte Kommunikationskanäle an, die 2021 weiter optimiert wurden. In den stationären Niederlassungen steht die persönliche Beratung im Vordergrund, während immer mehr Kundinnen und Kunden die medialen Angebote des KundenserviceCenters für das schnelle Bankgeschäft nutzen. 2021 wurden pro Monat 20.000 Anrufe entgegengenommen und zahlreiche Chatanfragen und E-Mails beantwortet.

Eindeutig im Trend liegen aber die digitalen Dienstleistungsangebote. Um den Menschen die aus der Digitalisierung der Bankgeschäfte resultierenden Vorteile zu vermitteln, wurde im Ansbacher Einkaufszentrum Brücken-Center am 30. Juni 2021 eine digitale Erlebniswelt („S@youandme“) eröffnet. Dort werden alle Dienstleistungen rund um den Zahlungsverkehr und das Girokonto angeboten und alternative digitale Lösungen vorgestellt.

Quelle: Pressemitteilung, Sparkasse Ansbach

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