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Ansbach, 16. Juli 2026 – Seit dem Erscheinen Kaspar Hausers in Nürnberg im Jahr 1828 sind zahlreiche Schriften zu seiner Person veröffentlicht worden. Die Spannweite reicht von zeitgenössischen Polizeiberichten und medizinischen Gutachten bis hin zu historischen Untersuchungen, politischen Deutungen und literarischen Bearbeitungen.
Anhand ausgewählter Werke aus ihren Beständen zeigt die Ausstellung, wie sich die öffentliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fall im Laufe von nahezu 200 Jahren entwickelt hat.
Die Staatliche Bibliothek Ansbach verfügt über eine der größten Kaspar-Hauser-Sammlungen weltweit. Die sogenannte „Hauseriana“ umfasst heute rund 400 Medien, darunter Monografien, Zeitschriften, Flugschriften, Zeitungsartikel und audiovisuelle Medien. Seit dem Auftreten Kaspar Hausers im Jahr 1828 sammelt die Bibliothek systematisch Veröffentlichungen zu seiner Person und dokumentiert damit die bis heute anhaltende Beschäftigung mit seinem Schicksal.
Die Ausstellung ist vom 20. Juli bis 4. August 2026 während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Pressemitteilung, Staatliche Bibliothek (Schlossbibliothek) Ansbach