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Schnelldorf: +++ Urkundenfälschung und Fahrt ohne Fahrerlaubnis +++

In der Nacht zum Donnerstag, 22.10.2020 gegen Mitternacht, kontrollierte eine Zivilstreife der
Verkehrspolizei Ansbach im Rahmen der Schleierfahndung auf dem Parkplatz „Rothensteig – Süd“
an der Bundesautobahn A 6 einen Omnibus.
Der Fahrer, ein 24-jähriger Pole, hatte das Fahrzeug in Frankreich gekauft und wollte es in sein Heimatland bringen. Dafür hat er am Bus die alten französischen und nur dort gültigen Kennzeichen belassen. Bei der Kontrolle händigte der Osteuropäer den Fahndern einen ukrainischen Führerschein aus. Bei diesem Dokument ergaben sich Verdachtsmomente, dass es sich um eine Totalfälschung handelt, was sich später auf der Dienststelle schlussendlich bestätigt hat.
Dort kam dann auch noch ein polnischer Führerschein ans Tageslicht. Dieser berechtigte aber den
24-Jährigen nicht zum Führen eines Omnibusses. So wurde von der Verkehrspolizei Ansbach ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ordnete diese eine Sicherheitsleistung in Höhe eines oberen dreistelligen Geldbetrages an, die der Osteuropäer bezahlen musste.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach

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