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Rothenburg: +++ Taubertalfestival: Daumen hoch von der Polizei (Y) +++

Der Tenor der bisherigen Feststellungen veränderte sich auch zum Festivalfinale nicht: Es waren während des gesamten Veranstaltungszeitraums keine sicherheitsrelevanten Vorkommnisse zu verzeichnen. Dies ist zum einen Resultat einer zu keiner Zeit „auf Zoff gebürsteten“ Festivalgemeinde, aber auch Ergebnis eines eingespielten Zusammenwirkens von Veranstalter, Sicherheitsdiensten und Einsatzkräften. Tagtäglich hatten sich bis zu 15000 Musikfreunde vor den drei Bühnen an der Eiswiese sowie im Steinbruch eingefunden oder feierten an ihren Unterkünften. Der größere Teil schlug seine Zelte beiderseits der Ländergrenze auf dem Campingareal Berg auf. Die Grundstimmung war äußerst friedlich und auch der Umgang mit den Ordnungs-, und Sicherheitsdiensten sowie den Einsatzkräften von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei war freundlich und locker. Das gemeinsam erstellte Sicherheitskonzept zeigte sich neuerlich belastbar und wurde aufgrund früherer Erfahrungen wiederum verfeinert. Das zusammenfassend positive Resümee zur Großveranstaltung wird auch nicht von den wenigen Störenfrieden getrübt. Im Vergleich zu den Vorjahren ging das Fallaufkommen in den Deliktsbereichen Diebstahl und Gewaltdelikten spürbar zurück:
Letztlich sind in diesem Jahr neun Fälle von Diebstahl sowie sechs Fälle von Körperverletzung zu bearbeiten. Ebenfalls rückläufig war die Zahl der festgestellten Drogendelikte. Zu den einzelnen Vorfällen darf auf die bereits erfolgte Berichterstattung hingewiesen werden. Ergänzend waren am letzten Abend noch zwei Drogenverstöße (insgesamt 2018 sechs Fälle) zu bearbeiten, wobei die Tatverdächtigen bei ihrer vorläufigen Festnahme den Einsatzkräften Widerstand leisteten.
Bei den Abfahrtskontrollen am Montagvormittag, 13.08.18 wurden auf bayerischer Seite noch vier Autofahrer unter Drogeneinfluss sowie ein weiterer alkoholisierter Wagenlenker aus dem Verkehr gezogen. Auch auf baden-württembergischem Terrain wurde die Fahrtüchtigkeit der Abreisenden gezielt überprüft. Die Staatsstraße 1020 ist seit dem frühen Nachmittag, 13.08.18, wieder uneingeschränkt für den Durchgangsverkehr freigegeben.

Quelle: Polizeiinspektion Rothenburg

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