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Projekt „Schüler leiten eine Station“ erfolgreich gemeistert!

Auszubildende übernahmen für eine Woche die Abteilung für Geriatrische Rehabilitation am Bezirksklinikum Ansbach

Ansbach, 16. März 2026 – „Wir wünschen Gesundheit nicht nur nach dem Niesen“ lautete das diesjährige Motto des Projektes „Schüler leiten eine Station“ am Bezirksklinikum Ansbach. Sechs Tage lang übernahmen die insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Pflege die Station 15/1 der Klinik für Geriatrische Rehabilitation.

Eine der wohl spannendsten Wochen für die Auszubildenden des dritten Lehrjahres, bei der sie rund um die Uhr im Schichtdienst die Patientinnen und Patienten betreuten und eigenverantwortlich alles organisierten, was zum Klinikalltag dazugehört: Von der Gestaltung des regulären Tagesablaufs über das Richten der Medikamente für die Patientinnen und Patienten bis hin zur Schichtplanung.

Pädagogin Jana Zorn zieht eine positive Bilanz: „Die Woche war geprägt von intensiven Eindrücken und bereichernden Momenten. Unsere Auszubildenden haben wertvolles Wissen mitgenommen und konnten viel Praxiserfahrung sammeln. Zu sehen, wie unsere Schülerinnen und Schüler die Station 15/1 geführt und patientenorientiert gearbeitet haben, macht mich als Lehrkraft besonders stolz.“

Auch die Auszubildenden sind glücklich über die Erfahrungen der letzten Tage. Sie sind als Klasse noch einmal gewachsen und haben das Vertrauen in ihre Kenntnisse gestärkt. Zudem ist dieses Projekt die perfekte Vorbereitung für die bevorstehenden Examensprüfungen und für das spätere Berufsleben.

Über das Projekt

Das Projekt „Schüler leiten eine Station“ wurde bereits 2018 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, den Berufsalltag in hoher Eigenverantwortung durchzuführen. Hierbei organisieren die Auszubildenden des dritten Lehrjahres die gesamte Station – von der Früh- bis zur Nachtschicht. Begleitet und unterstützt werden die Auszubildenden durch das erfahrene Stationsteam. Dabei wird das Lernen in ein neues Zentrum gerückt. Neben der Umsetzung des theoretischen Schulunterrichts haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, soziale Kompetenzen auszubauen und anwendungsorientiert zu lernen. Die Schule und die Praxis fördern innerhalb des Projektes die Lernortkooperation. Theoretisches Wissen wird mit den unmittelbaren Erfahrungen der Berufspraxis und den damit verbundenen Transferleistungen verknüpft. In einer umfassenden Projektvorbereitung im Rahmen des Unterrichts, in enger Begleitung durch die Pädagoginnen Jana Zorn und Anja Mehling, erarbeiten die Auszubildenden alle nötigen Informationen und Unterlagen innerhalb acht verschiedener Spezialisten-Gruppen, unter anderem der Leitungsgruppe oder den Expertinnen und Experten für medikamentöse Therapie.

 

2026 wurde das Konzept von Bayerischen Landesamt für Pflege im Rahmen des Praxisanleiterbonus ausgezeichnet (Pressemitteilung der Bezirkskliniken Mittelfranken von 09.03.2026).

Weitere Impressionen finden Sie auch in unserem Reel auf Instagram hier.

Quelle: Pressemitteilung, Bezirkskliniken Mittelfranken