Anzeige

Ninja Warrior Germany goes Landkreis Ansbach Teil 2

Tobias Rösch aus Windelsbach ist einer der aktuellen Teilnehmer der Fernsehshow "Ninja Warrior Germany"

Windelsbach 26. Oktober 2022 – Wer kennt sie nicht, die „stärkste Show Deutschlands“: Ninja-Warrior Germany. Entwickelt wurde die Spielshow in Japan und hat nun auch seinen Weg in den Landkreis Ansbach gefunden. Tobias Rösch ist ein Kandidat der aktuellen Staffel, die seit 30. September im TV zur Primetime zu sehen ist. Am 14. Oktober wurde sein Vorrundendurchgang ausgestrahlt. Wir haben mit dem 16-Jährigen über seine Teilnahme, die Aufnahmen der Vorrunden im Studio und seine nächsten Pläne gesprochen. 

 

Was bedeutet die Teilnahme an Ninja Warrior Germany für dich?

Die Teilnahme hat mir sehr viel bedeutet, weil ich es schon immer als Ziel hatte. Seit vielen Jahren ist es ein Traum von mir. Dass es jetzt in Erfüllung gegangen ist und die Erfahrung, die ich machen konnte, hat mir viel bedeutet.

Dabei sein ist alles…. Was sagst du zu dieser Aussage?

An diesem Satz ist auf jeden Fall etwas Wahres dran, aber natürlich will man auch sein Bestes geben und seine beste Leistung abrufen. Im ersten Jahr ist ein Fehler wie bei mir an der Himmelsleiter verzeihlich. Das Wichtigste war die Erfahrung und dass es Spaß gemacht hat.

Jetzt sind wir aber gespannt: Wie war der Tag der Aufzeichnung?

Frühs haben wir noch im Hotel gefrühstückt und sind dann eine Dreiviertelstunde mit dem Taxi zu den Studios gefahren. Wir haben den ganzen Tag in einer Lounge verbracht und haben hier auch erste die Startreihenfolge bekommen. Um circa elf Uhr war eine Parcourseinweisung. Hier hat uns ein Mitarbeiter den Parcours vorgemacht und uns wurde gezeigt, was man machen darf und was nicht. Danach haben sich die ersten Athleten in den Aufwärmbereich begeben. Ich war der siebte Läufer und haben insgesamt vier Stunden in der Lounge verbracht. Man wartet viel, ist lange aufgeregt und dann geht es los. Es war ein sehr intensiver und krasser Tag für mich mit vielen verschiedenen Eindrücke. Danach kann man warten oder gleich gehen. Ich habe noch gewartet, bis meine Hälfte durch war. Eine Vorrunde ist in zwei Hälften eingeteilt. Eine fängt vormittags an, die andere startet nachmittags. So habe ich bis zum Abendessen abgewartet und wir waren alle noch zusammen Essen. Anschließend sind wir noch zusammen in einen Ninja Halle und haben trainiert.

Was ist dir von dem Tag am meisten hängen geblieben?

Vor allem die Gespräche mit den verschiedenen Leuten. Hier habe ich sehr großartige Menschen getroffen. Ein Mann, er war 60 oder 61, ist zu jedem hingegangen und hat sich mit jedem unterhalten. Das war sehr sympathisch.

Wie sind die Moderatoren so?

Man hat von den Moderatoren nichts mitbekommen, auch nicht während des Runs. Da hört man nur das Publikum. Außer dem Interview hatte ich keine Berührungspunkte mit ihnen.

Wie war der Umgang unter den Teilnehmern?

Man hat sich nach und während der Parcourseinweisung ausgetauscht und überlegt, wie man am besten an die Hindernisse herangehen sollte. Es war schön, verschiedene Tricks und Herangehensweisen zu hören, die oftmals sehr hilfreich sind.

Was hast du gedacht, als dein Vorrundenlauf losging?

Man steht an der Startplattform und denkt, es geht gleich los und ist sehr angespannt. Als ich losgelaufen bin, dachte ich nur die ganze Zeit, dass ich jetzt nicht reinfliegen darf. Ich war extrem aufgeregt. Du überlegst dir bei jedem Hindernis neu, wie du es am besten angehst. Aber die Gedanken sind immer darauf fokussiert, dass du dir keinen Fehltritt erlauben kannst. Im Laufe des Parcours wurde meine Aufregung immer besser und ich konnte mich gut konzentrieren.

Und was ging dir durch den Kopf, als du die Himmelsleiter nicht geschafft hast?

Im ersten Moment habe ich nicht verstanden, was passiert ist. Die Himmelsleiter ist ein Teil des Parcours, den ich schon sehr oft gemacht habe. Es ging alles sehr schnell, weil es sich für mich nicht angefühlt hat, als dass ich einen Fehler gemacht habe. Erst als im Wasser lag, habe ich realisiert, dass etwas schiefgelaufen ist. Ich dachte mir: Mist, was ist passiert. Ich habe mich noch einige Zeit über den Fehler geärgert, aber im Großen und Ganzen hat der Spaß und die Freude über die Teilnahme überwogen.

Hast du mit deiner Spekulation über die neuen Hindernisse richtig gelegen?

Ich habe tatsächlich richtig gelegen mit dem Schlitten. Den hatte ich mir schon vorher angesehen und vermutet, dass es drankommen könnte. Das zweite neue Hindernis war mir ebenfalls bekannt. Die Vorbereitung hat also etwas gebracht.

Jetzt mit ein paar Monaten dazwischen, wie denkst du über deinen Lauf und was kannst du davon lernen?

Nachdem ich erst etwas enttäuscht war, bin ich jetzt zufrieden mit mir. Es war ein Fehler, der passieren kann, aber man hat gesehen, dass ich es kann. Insgesamt bin ich glücklich über die Erfahrung und ich kann auf jeden Fall nächstes Jahr daraus lernen und hoffentlich Buzzern.

Du hast es angedeutet, nächste Jahr wirst du es wieder versuchen. Wie hoch sind die Chancen, dass du noch mal antreten darfst.

Es kommt darauf an, wie man performed, das ist ganz unterschiedlich. Es gibt Läufer, die waren schon dreimal dabei und wurden noch kein einziges Mal im TV gezeigt, weil sie einfach unspektakulär sind. Wenn Läufer aber mehr auffallen und große Aufmerksamkeit bekommen, dann kann es sehr gut sein, dass er erneut genommen wird. Gerade weil ich sehr jung bin, ist die Chance hoch, dass ich noch einmal ausgewählt werde.

Wie geht es in der nächsten Zeit weiter?

Aktuell ist noch die Wettkampfphase. Geplant bin ich noch auf einem Event und danach gäbe es noch ein paar Runden, an denen ich teilnehmen könnte. Auf jeden Fall werde ich noch stark weitertrainieren und ein paar Ninja-Hallen besuchen, um nächstes Jahr durchstarten zu können. Zusätzlich muss ich neue Videos für meine Bewerbung drehen, die ich im Dezember abschicken will.

Dieses Interview ist Teil 2 der Teilnahme von Tobias. Falls ihr Teil 1 noch nicht gelesen habt könnt ihr euch diesen hier ansehen. Wir wünschen Tobias Rösch ganz viel Glück für seine Teilnahme 2023 und werden berichten, falls es hier Neuigkeiten gibt. Ihr seit auch erfolgreich in einer Sportart, lebt in der Stadt oder im Landkreis Ansbach und habt Lust uns davon zu erzählen? Dann meldet euch doch bei uns unter kontakter@fraenkischer.de. wir freuen uns auf eure Geschichten!

 

Anzeige