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Neustadt: +++ Mehrere versuchte Betrugsdelikte durch falsche Polizeibeamte +++

Am Freitag, den 04. September 2026, kam es zu mehreren versuchten Betrugsdelikten im Zusammenhang mit sogenannten „falschen Polizeibeamten“.

Die unbekannten Täter nahmen telefonisch Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auf und gaben sich dabei als Polizeibeamte beziehungsweise als Angehörige von Polizei oder Staatsanwaltschaft aus. Unter verschiedenen Vorwänden wurde versucht, die Angerufenen zur Herausgabe von Geld oder anderen Vermögenswerten zu bewegen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen blieb es in den bekannt gewordenen Fällen bei Versuchen. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei nimmt die aktuellen Fälle zum Anlass, Bürgerinnen und Bürger erneut für diese Betrugsmasche zu sensibilisieren.

  • Polizei und Staatsanwaltschaft fordern am Telefon weder Geldüberweisungen noch die Zahlung einer Kaution oder die Herausgabe von Bargeld, Wertgegenständen oder anderen Vermögenswerten.
  • Wer einen entsprechenden Anruf erhält, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen und keine persönlichen Daten, Bankinformationen oder sonstige Informationen zu Vermögenswerten preisgeben.
  • Gehen Sie auf keine Zahlungsforderungen ein und übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertgegenstände.
  • Im Zweifel gilt: Beenden Sie das Gespräch und nehmen Sie Kontakt zur örtlich zuständigen Polizeidienststelle auf. Nutzen Sie hierfür nicht die von den Anrufern mitgeteilte Telefonnummer, sondern im Zweifel immer die 110.
  • Die Polizei bittet insbesondere Angehörige darum, auch ältere Familienmitglieder und Bekannte
    über die Betrugsmasche zu informieren und für entsprechende Anrufe zu sensibilisieren.

Quelle: Polizeiinspektion Neustadt/Aisch