Neues Handykonzept an der Wirtschaftsschule Ansbach: Fokus auf Konzentration, Gemeinschaft und digitale Selbstkontrolle

Ansbach, 14. November 2025 – Seit den Herbstferien 2025 hat an der Städtischen Wirtschaftsschule Ansbach ein neues Handykonzept gestartet, das den bewussten Umgang mit digitalen Geräten fördern soll. Ziel ist es, die Konzentration im Unterricht zu stärken und gleichzeitig die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen.

„Wir wollen keine Verbote, sondern Bewusstsein schaffen“, betont Schulleiterin Susanne Britz. „Das Smartphone ist ein fester Bestandteil des Alltags unserer Jugendlichen – aber wir möchten ihnen zeigen, dass man digitale Medien sinnvoll nutzen und gleichzeitig Zeiten ohne Ablenkung als Gewinn erleben kann. Zahlreiche Studien bestätigen, dass die Dauerverfügbarkeit digitaler Geräte Konzentration und Lernbereitschaft beeinträchtigt.“ Und der stellvertretende Schulleiter Günter Gaiser ergänzt: „Gerade im Schulalltag ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen Jugendliche frei von permanenter Ablenkung sind. Digitale Medien gehören in den Unterricht – aber kontrolliert, reflektiert und pädagogisch sinnvoll eingebettet.“

Künftig werden die Smartphones zu Beginn des Unterrichts von der Lehrkraft eingesammelt und in einem abschließbaren Handykoffer verwahrt. Die Geräte verbleiben dort bis zum Unterrichtsende, dürfen aber in der Mittagspause genutzt werden. Bei Nachmittagsunterricht oder Modulen gelten vergleichbare Regelungen. Ziel ist, einen klaren Rhythmus zwischen digitalen Phasen und Offline-Zeiten zu etablieren. Das Konzept wurde im Kollegium gemeinsam erarbeitet und anschließend vom Schulforum, bestehend aus Lehrkräften, Eltern- und Schülervertretenden einstimmig beschlossen. Die Städtische Wirtschaftsschule Ansbach versteht ihr neues Handykonzept als wichtigen Baustein einer zeitgemäßen Bildungsidee. Dabei setzt die Schule auf ein ausgewogenes Zusammenspiel von digitalem und analogem Lernen – ein Ansatz, der auch durch aktuelle Bildungsforschung unterstützt wird.

Quelle: Pressemitteilung, Stadt Ansbach