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Nächster Förderbescheid für die Hochschule Ansbach

Ansbach, 16.12.2019 – Im Rahmen einer feierlichen Kick-Off-Veranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurde der Hochschule Ansbach am vergangenen Montag der Förderbescheid für das Projekt „Connected Guest Experience“ überreicht. Das von Prof. Dr. Carolin Durst geleitete und in Kooperation mit dem Burg Hotel Colmberg initiierte Projekt konnte mit innovativen Ideen zur Vernetzung des Tourismus in der Region Mittelfranken im Rahmen der bundesweiten Fördermaßnahme LIFT des BMWi und des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes überzeugen.

Überraschend viele Bewerbungen für die neue Fördermaßnahme habe es gegeben, so Staatssekretär Thomas Bareiß, der die Veranstaltung eröffnete. So bewarben sich insgesamt 162 touristische Betriebe und Organisationen aus ganz Deutschland, von denen nur 11 Projekte in die mit 1,5 Mio. Euro dotierte Fördermaßnahme aufgenommen wurden. Die geförderten Projekte decken dabei bereits viele Innovationsfelder des Tourismus ab. So sind von digitalen Ansätzen zur Lenkung von Besucherströmen bis hin zur personalisierten Betreuung von Urlaubsgästen und der Steigerung der Qualität des Urlaubserlebnisses viele bahnbrechende Ideen vertreten.

Digitales Projekt soll antiquierte Strukturen aufbrechen

„Connected Guest Experience“ widmet sich der Region Romantisches Franken. Obgleich es sich dabei bereits um ein beliebtes Reiseziel für einheimische und internationale Gäste handelt, weiß Prof. Dr. Carolin Durst, Leiterin des Campus Rothenburg der Hochschule Ansbach, dass trotzdem ein gravierendes Grundproblem besteht: Viele der Gäste bleiben nur für eine Nacht. Um die Potentiale der Region ausschöpfen zu können und die Gäste längerfristig zu binden, ist eine gezielte Vernetzung der Tourismusangebote nötig – der Campus Rothenburg bündelt hierbei die Kompetenzen, die zur Umsetzung dieses Vorhabens nötig sind. Das Projekt „Connected Guest Experience“ verfolgt einen Bottom-Up-Ansatz: Ausgehend von dem Burg Hotel Colmberg, sollen maßgeschneiderte Angebote mit geeigneten Kooperationspartnern entwickelt werden, um den Gästen ein einzigartiges Urlaubserlebnis zu bieten und in der Konsequenz die Aufenthaltsdauer zu steigern. Die so entstehenden Erlebnispakete sollen mithilfe moderner Digitaltechnik an verschiedenen Stellen in der Burg jederzeit abrufbar sein. Denn, so Burgherr Christian Unbehauen, „Gäste wollen heute 24/7 alles erreichbar haben, ihren Urlaub planen, ihre Ausflüge buchen können“. Für ihn ist klar: Der Aufbruch in die digitale Welt ist für den regionalen Tourismus unabdingbar.


Quelle: Hochschule Ansbach

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