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Landratsamt Ansbach leitet Sicherheitsmaßnahmen ein

Ansbach, 23. September 2021- Nach dem tätlichen Angriff auf eine Mitarbeiterin des Kreisjugendamtes Ansbach (Außenstelle Rothenburg) hat das Landratsamt Ansbach unverzüglich Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Besuchern eingeleitet. Der mutmaßliche Täter ist flüchtig.

Die Eingänge an allen Dienstgebäuden, einschließlich der Außenstellen, wurden verschlossen. Im Dienstgebäude 1 in Ansbach (Crailsheimstraße) sowie in der Dienststelle in Rothenburg (Kreuzerstraße) regeln Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes den Zugang. Der Dienstbetrieb wird aufrecht erhalten. In den Außenstellen findet jedoch bis zur Ergreifung des Täters durch die Polizei kein Bürgerverkehr statt. Vereinbarte Termine wurden mit Verweis auf die Vorsichtsmaßnahme abgesagt. Die Zulassungsstellen in Dinkelsbühl, Rothenburg und Feuchtwangen sind ab Freitag, 24. September, wieder regulär nach Terminvereinbarung geöffnet. Auch hier werden Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes den Zugang regeln.

„Die Nachricht vom schweren tätlichen Angriff auf unsere Mitarbeiterin während ihres Dienstes hat mich zutiefst bestürzt. Unsere Gedanken sind bei ihr und wir wünschen ihr eine rasche und vollständige Genesung“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Die Sicherheit der Mitarbeiter und Besucher des Landratsamtes stehe nun an erster Stelle, weshalb in Zusammenarbeit mit der Polizei schnell Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt wurden. „Uns ist bewusst, dass einige Bürger ihre Geschäfte im Landratsamt Ansbach nun nicht wie geplant erledigen konnten. Vor dem Hintergrund einer solchen Gewalttat bitten wir um Verständnis“, so Dr. Ludwig. Ziel sei die schnelle Rückkehr zum regulären Dienstbetrieb.

Quelle: Landratsamt Ansbach

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