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Kreuzgangspiele extra mit Liebesbriefen, einem großen Roman und bekannten Gästen

Herbst-Winter-Reihe der Kreuzgangspiele startet am 18. Oktober

Feuchtwangen, 17. September 2025 – Im Sommer gibt es in der Festspielstadt Feuchtwangen sehr viel Theater – Theater für alle Generationen, auf zwei Bühnen mit großem Festspielflair und ebenso großer Vielfalt. Außerhalb der Sommer-Festspielzeit fügen sich im Herbst und im Winter einzelne Veranstaltungen zu einem kleinen, feinen Programm zusammen: Kreuzgangspiele extra.

Diese Reihe bringt Mitglieder des Kreuzgang-Ensembles in die Stadt zurück, mit eigenen Programmen oder ganz neuen, die extra für Feuchtwangen erdacht werden. Und sie lädt immer wieder auch besondere Gäste ein.

Kreuzgangspiele extra im Herbst und Winter 2025/2026 beinhaltet insgesamt fünf Veranstaltungen. Im Oktober und November 2025 sind zwei sehr prominente Schauspielerinnen und Schauspieler in Feuchtwangen zu Gast. Sowohl Gesine Cukrowski als auch Martin Brambach sind bekannt aus dem Fernsehen. Sie bringen jeweils Projekte mit, die ihnen persönlich sehr am Herzen liegen:

SCHREIBEN SIE MIR ODER ICH STERBE

Eine literarische Liebesbrief-Revue mit Gesine Cukrowski und Gerd Lukas Storzer            

Samstag, 18. Oktober 2025, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Kaum etwas bewegt uns so sehr wie ein in Worte gefasstes Liebesgeständnis. Liebesbriefe werden seit Jahrhunderten geschrieben: als flüchtige Notiz, sorgfältig aufgesetzt oder übermittelt von der Feldpost. In ihren Liebesbriefen werden auch berühmte Persönlichkeiten zu Menschen. Ob Oscar Wilde, Ingeborg Bachmann, Heinrich von Kleist, oder Sarah Bernhardt, mit jedem Brief erhaschen wir einen Blick in die Seele: eine literarische Revue voller überraschender und gefühlvoller Momente. Gesine Cukrowski und Gerd Lukas Storzer, die seit ihrer gemeinsamen Zeit auf der Schauspielschule immer wieder zusammen auf der Bühne standen, lesen mit Intensität und Humor und lassen das Publikum in die Spielarten der Liebe – ernste, naive, fordernde, verzweifelte – eintauchen. Zu jedem Brief gibt das eingespielte Duo eine biografische Einordnung, die einen in die jeweilige Zeit und Stimmung versetzt. Der Schauspieler Gerd Lukas Storzer stand zuletzt im Sommer 2024 in „Mord im Orientexpress“ als Hercule Poirot auf der Kreuzgang-Bühne.

ES WIRD SCHON NICHT SO SCHLIMM

Szenische Lesung mit Martin Brambach und Christine Sommer
Samstag, 15. November 2025, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

1933 werden die jüdische Schauspielerin Lilly Hollmann und ihr Kollege Gregor Maurer ein Paar. Nach ihrer Heirat bekommen sie einen Sohn. Aufgrund ihrer Herkunft darf Lilly schon bald nicht mehr auftreten, während ihr Mann als Schauspieler Karriere macht. Aufgrund seiner hohen Beliebtheit, wird er von den Nazis zur Scheidung von seiner Frau gedrängt. Als er sich weigert, wird er der Verfolgung preisgegeben. Mit der Lesung aus diesem Roman bieten Christine Sommer und Martin Brambach erschütternde Einblicke in das Leben eines Schauspielerpaares während des Nationalsozialismus. Es handelt sich um eine echte Wiederentdeckung: „Es wird schon nicht so schlimm!“ bildete die Grundlage für Kurt Maetzigs berühmten Film „Ehe im Schatten“ (DEFA 1947). Hintergrund des Textes ist die wahre Geschichte von Meta und Joachim Gottschalk.

Die Veranstaltungen der Reihe Kreuzgangspiele extra gibt es auch im Abonnement. Karten und weitere Informationen gibt es im Kulturbüro, Marktplatz 2, 91555 Feuchtwangen, unter Kartentelefon 09852 90444 sowie im Internet unter www.kreuzgangspiele.de

Quelle: Pressemitteilung, Kreuzgangspiele und Kulturbüro Feuchtwangen