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Katastrophenfall in Ansbach ausgerufen

Ansbach, 9. Juli 2021 – Aufgrund des Bombenfundes am Ansbacher Bahnhofs und einer zweiten Einsatzlage durch Überschwemmungen aufgrund von anhaltenden Niederschlägen in der Region wurde in Ansbach der Katastrophenfall ausgerufen.

Oberbürgermeister Thomas Deffner hat den Katastrophenfall nach Art. 6 Bayerisches Katastrophenschutzgesetz um 14 Uhr festgestellt. Damit kann die Stadt Ansbach als zuständige Katastrophenschutzbehörde unter anderem das Betreten des Katastrophengebiets verbieten, Personen von dort verweisen und das Gebiet sperren oder räumen. Ferner kann zur Katastrophenabwehr von jeder Person die Erbringung von Dienst-, Sach- und Werkleistungen verlangt sowie die Inanspruchnahme von Sachen angeordnet werden.   Aktuell sind derzeit 370 Kräfte der Polizei, der Feuerwehr, des BRK, des THW und der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Ansbach allein im Zusammenhang mit der Entschärfung der Fliegerbombe im Einsatz. Die Räumung des Sperrgebiets rund um den Bahnhof ist abgeschlossen. Die Entschärfung der Bombe ist nun eine Stunde früher für 16 Uhr geplant.

Quelle: Stadt Ansbach

 

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