Kaleidoskop – Vorträge 14.+20. November 2025

Ansbach, 12. November 2025 – Kulturgeschichte  – Gesellschaft  – Architektur – Eine Vortragsreihe aus der Mitte des Vereins

Eugen Ringhand
Freitag, 14. November, 18.30 Uhr,
Museum Retti Palais
Der Dreifingergestus in der Kunst

Anlass des Vortrags sind Überlegungen zu einer Elfenbeinfigur der Sammlung Schuhmann, eines vermeintlichen “segnenden Christuskindes“. Die Spurensuche führt zu den Anfängen der christlichen Kunst und den ersten Jesusdarstellungen mit dem Dreifingergestus. Untersucht werden die Ursprünge dieses Gestus und welche Aussagen mit ihm in Malerei und Skulptur in den jeweiligen Epochen verbunden waren.

Eugen Ringhand, ehemals Offsetdrucker und Buchhändler, war über viele Jahre mit Themen der klassischen Archäologie befasst. Mit seinem Umzug nach Ansbach begann die Forschung über Johann Georg Pfister, die mit einer Biografie abgeschlossen werden konnte.

 

Kerstin Kech / Jennifer Gerend
Donnerstag, 20. November, 18.30
Museum Retti Palais
Stadtentwicklung rund um das Retti Palais vom 18. Jahrhundert bis heute

Ende des 17. Jahrhunderts zur Ansiedlung von französischen Glaubensflüchtlingen erstmals angedacht, entstand im 18. Jahrhundert nach Plänen von Leopoldo Retti südlich der mittelalterlichen Ansbacher Altstadt ein neues Viertel – die sogenannte Neue Auslage oder Neue Anlage. Sein eigenes repräsentatives Anwesen, das heutige Retti Palais, entstand ab Ende 1743 im östlichen Teil des neuen Viertels. Von Rettis städtebaulichen Plänen ausgehend beleuchtet der Vortrag die städtebauliche Entwicklung Ansbachs vom 18. Jahrhundert bis heute.

Prof. Dr. Jennifer Gerend lebt seit 2019 in Ansbach. Sie hat die Professur für Regionalmanagement und Sozialwissenschaftliche Methoden an der Hochschule Weihenstephan Triesdorf inne und forscht u.a. zu den sozialen Aspekten von Baulücken. Dr. Kerstin Kech lebst seit 2017 in Ansbach, ist aktuell die Schriftführerin des Retti-Vereins und arbeitet um Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Ornbau.

https://www.retti-verein.de/forschung/kaleidoskop-vortragsreihe/

Eintritt ist frei

Quelle: Pressemitteilung, Retti-Verein