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JU im Austausch mit Ehrenamtlichen

Dinkelsbühl, 17. Juni 2033 – Im Rahmen des vom JU Landesverband initiierten bayernweiten Aktionstages Ehrenamt besuchte der JU Ortsverband Dinkelsbühl jetzt Freiwillige von Bürgerbus, Seniorenbeirat und Reparaturcafé.

„Ziel des Besuches war es, unsere Ehrenamtlichen näher kennenzulernen und herauszufinden, wo bei ihnen der Schuh drückt, damit deren Arbeit weiter gestärkt werden kann. Die Ehrenamtlichen in unserer Stadt sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, ohne sie wäre das Funktionieren unseres Gemeinwesens nicht möglich. “, so Ortsvorsitzender Valentin Huber.

So erzählten Brunhilde Kolb von der AWO, Willi Piott vom Seniorenbeirat und Klaus Wüstner vom Bürgerbus, dass deren Motivation für die ehrenamtliche Arbeit immer davon geprägt war, Schwächeren zu helfen. Es erfüllt sie mit Freude, dass ihnen für ihre Arbeit von den Bürgerinnen und Bürgern viel Dankbarkeit entgegengebracht wird. Dennoch hörten die Herausforderungen natürlich nicht auf und man müsse in einem guten Miteinander immer im Gespräch bleiben.

Brunhilde Kolb berichtete seitens des von der AWO betriebenen Reparaturcafés von einer hohen Nachfrage nach Terminen bei der Hilfe zur Reparatur von verschiedensten Dingen.

Angesprochen auf die derzeitigen Herausforderungen im Ehrenamt bat Klaus Wüstner die JU darum, in der jungen Generation für den Bürgerbus die Werbetrommel zu rühren. Schließlich hätte das Fahrerteam mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen, es gibt hier aktuell nur wenige jüngere Fahrer. Innerhalb von zweieinhalb Monaten hätte der Bürgerbus laut Erhebungen rund 680 Fahrten absolviert, diese positive Nachfrage soll auch weiterhin gut bedient werden können. Technisch sei man gut aufgestellt, auch wenn der Marder regelmäßig sein Unwesen am Fahrzeug treibe.

Willi Piott, der auch beim VDK in vielerlei Positionen tätig ist, wünschte sich Entlastungen beim Thema GEMA-Anmeldung. „Für die Vorstände ist das eine riesige bürokratische Hürde, die sie zum Verzweifeln bringt und bei der Organisation von Gemeinschaftsereignissen ein absoluter Hemmschuh ist.“ Als Behindertenbeauftragter der Stadt Dinkelsbühl kämpft er ebenfalls für die Belange körperlich Eingeschränkter.

Schließlich resümierten die Ehrenamtler für die Zukunft den Wunsch, dass ihre vielfältigen Vereinigungen trotz des gesellschaftlichen Wandels mit ihren Angeboten auch weiterhin aufrechterhalten werden können und die jüngere Generation nach und nach mehr Verantwortung übernimmt. Hierzu sei man seitens der Gesellschaft weiterhin auf Anerkennung und Solidarität angewiesen. „So macht Ehrenamt Spaß!“, sagen die Anwesenden. Dabei brauche es auch in Zukunft das Interesse und den Einsatz der Politik für deren Belange.

JU-Vorsitzender Valentin Huber schließt ab: „Wie wichtig das Ehrenamt ist, wurde uns auch während der Corona-Pandemie erneut bewusst. Es verdient großen Respekt, dass sich Menschen die Zeit nehmen und ihre Kraft für andere einsetzen.“

Quelle: Pressemitteilung, JU Dinkelsbühl

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