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+++ Informationen zum „Tag des Einbruchschutzes 2021“ – Informieren Sie sich vor anstehenden (Um-)Baumaßnahmen! +++

Jedes Jahr zu Beginn der „Dunklen Jahreszeit“ möchte die polizeiliche Kriminalprävention zum Thema Einbruchschutz sensibilisieren. Durch Corona konnte auch dieses Jahr die Ausstellung nicht zuverlässig geplant werden und findet deshalb leider nicht statt. Derzeit sind relativ wenige Einbrüche zu verzeichnen, was vermutlich immer noch auf die Pandemie und die dadurch öfter durch Home-Office oder Home-Schooling zu Hause anwesenden Bewohner zurückzuführen sein dürfte. Das normale Leben und Arbeiten fängt derzeit jedoch glücklicherweise wieder an.

Durch die geringen Einbruchszahlen gerät bei Haus- und Wohnungsbesitzern das Interesse an Einbruchschutzmaßnahmen immer mehr in den Hintergrund. Aus diesem Grunde möchte ich dieses Jahr insbesondere alle Bauherren, Renovierer und sonstigen Erneuerer von Wohn- oder Geschäftsimmobilien auf die Möglichkeit der Beratung vor Ort an Ihrem Objekt durch Ihre örtlich zuständige Beratungsstelle hinweisen. Auch bei Neubau kann dieser „Service Ihrer Polizei“ in Anspruch genommen werden. Es kann hier nach Lage und zukünftiger Nutzung nach den Planunterlagen ebenfalls eine Beratung stattfinden. Nutzen Sie dieses kostenlose Angebot Ihrer Polizei, um gleich bei Neubau oder Austausch von Fenstern und Türen Einbruchschutz zu integrieren und nicht später teuer nachrüsten lassen zu müssen. Selbstverständlich können Sie dieses Angebot auch bei Bestandsbauten weiterhin in Anspruch nehmen.

Die polizeiliche Kriminalberatung bietet auf Ihren Webseiten umfangreiche Informationsmöglichkeiten an. Insbesondere die Tipps auf www.k-einbruch.de geben Ihnen einen groben Überblick über die Möglichkeiten der mechanischen Sicherung bei neuen Bauteilen und der Nachrüstung im Bestand. Einbruchmeldeanlagen werden hier in Funktion und Bauweise beschrieben. Wer ein abgesichertes Smart- ome-Netz betreibt bekommt auch hierzu Informationen zum Thema Sicherheit. Seit kurzem wurde eine Level-Einteilung eingeführt. Sie sollten sich mindestens am Level „B“ orientieren. Eine Beratung vor Ort ist hierdurch jedoch eigentlich nicht zu ersetzen.

Die Broschüren zum Thema erhalten Sie bei Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder auf Anforderung bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Auch Informationen zur Förderung Ihrer Maßnahmen durch die KfW-Bank finden sie auf unseren Webseiten oder direkt bei https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/

Firmen, welche sich beim Bayerischen Landeskriminalamt haben listen und prüfen lassen, finden Sie unter https://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/technik/ . Diese genannten Firmen verbauen Ihnen die Sicherungstechnik fachgerecht, so dass Sie auch in den Genuss der oben erwähnten Förderung kommen können.

Vergessen Sie aber nicht die Verhaltenstipps der Polizei, bei Abwesenheit alles ordentlich zu verschließen und nicht durch leere Garagen, Rollläden in nicht zur Tageszeit passender Stellung, nicht geleerte Postkästen, oder gar Hinweisen an der Tür, auf dem Anrufbeantworter oder in sozialen Medien die Täter auf Ihre Abwesenheit aufmerksam zu machen. Bei verdächtigen Wahrnehmungen nutzen Sie den Notruf 110!

Kommen Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit!

Quelle:
KHK Armin Knorr (Fachberater für sicherheitstechnische Prävention) Kriminalpolizeiinspektion Ansbach
pp-mfr.ansbach.kpi.praevention@polizei.bayern.de, 0981/9094-380

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