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Hochschule Ansbach erhält Förderung in Millionenhöhe für die digitale Lehre

Ansbach, 7. Juni 2021 – Für die erste Ausschreibung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre wurden nun die ersten Förderentscheidungen getroffen. Zwei Anträge, die durch die Hochschule Ansbach eingereicht worden sind, wurden positiv beschieden. In den kommenden drei Jahren fließt der Hochschule Ansbach somit eine Gesamtförderung von 1,8 Millionen Euro zu.

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In einem deutschlandweiten wissenschaftsgeleiteten Wettbewerb hat der Projektausschuss „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation mehrere Anträge der Hochschule Ansbach als förderwürdig eingestuft. Die Hochschule Ansbach hatte sich sowohl mit einem eigenen Antrag, sowie einem Verbundantrag in Kooperation mit der Hochschule Amberg-Weiden beteiligt. Mit beiden Projektvorschlägen konnte der Ausschuss überzeugt werden und so erhält die Hochschule Ansbach bis zum Jahr 2024 insgesamt 1,8 Millionen Euro an Fördergeldern.

Das Einzelantrags-Projekt „DIAS“ (Digitaler intelligenter Assistent für Studium und Lehre) soll ein vielschichtiger digitaler Helfer sowohl für Studierende als auch für Dozierende sein, um Informationen gezielt steuern und so z.B. Lerninhalte besser identifizieren zu können. Mit dem Assistenten soll ein virtuelles Leitsystem geschaffen werden, das neben einem umfangreichen Planungswerkzeug auch Elemente zur Lernanalyse und -motivation beinhaltet. „Aus Sicht der Studierenden, der Dozierenden und auch der Verwaltung gibt es eine große Anzahl an Informationskanälen und Nachrichten. Gleichzeitig stellen die Informationsverfügbarkeit und der Austausch zu Studium und Lehre eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Vorankommen dar. Hier setzt DIAS an, mit dem Ziel, durch bessere Übersicht und Planbarkeit Studierenden einen Mehrwert für das Studium zu bieten und gleichzeitig durch eine Entlastung im Email-Verkehr mehr Ressourcen für die individuelle Betreuung zu schaffen“, so Prof. Dr. Sigurd Schacht, Projektleiter DIAS.

Das Verbundprojekt „E-Portfolios in die Praxis bringen“ wurde zusammen mit der Hochschule Amberg-Weiden entwickelt. E-Portfolios sind digitale Sammelmappen, mit denen z.B. Studierende ihren Lernprozess dokumentieren, reflektieren und präsentieren können. Das Projekt setzt auf das Anwendungs- und Nutzungspotential der elektronischen Portfolios im Hinblick auf den Einsatz des HQR-Kompetenzmodells in der Praxis. „Das Kompetenzmodell des Hochschulqualifikationsrahmens gliedert im Studium erworbene Kompetenzen in die Bereiche Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz. In einem Dreiklang aus Theorie, Kommunikation und Anwendung wollen wir z.B. durch Web Based Trainings, Tutorials und Starterkits diese Handlungsfelder in der Praxis verstetigen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Michael Walter, Projektleiter an der Hochschule Ansbach.

Der Vizepräsident für Lehre, Prof. Dr.-Ing. Ulf Emmerich, der die Bewerbung aktiv unterstützt hat, freut sich: „Das didaktische Potential der Hochschule Ansbach ist enorm. Der Erfolg und damit auch die Qualität unserer Beiträge bei dieser Ausschreibung zeigt, dass wir den Anforderungen an die innovative Gestaltung der digitalen Lehre absolut gerecht werden.“

Kontakt bei Rückfragen:
Herr Michael Lang
Leitung Public Relations & Marketing
michael.lang@hs-ansbach.de

Quelle: Pressemitteilung Hochschule Ansbach

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