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Herrieden + Aurach: +++ Abstandskontrollen +++

Am Dienstagvormittag, 06.10.2020 führte die Verkehrspolizei Ansbach auf der Bundesautobahn A 6, zwischen den Anschlussstellen „Herrieden“ und „Aurach“, eine Überwachung des gesetzlichen Sicherheitsabstandes für den Schwerlastverkehr durch. Hierbei wurden die betroffenen
Fahrer unmittelbar nach dem Verkehrsverstoß angehalten und bei dieser Gelegenheit mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert. Bei der Kontrollaktion waren knapp zwanzig Ordnungshüter im Einsatz.
In rund dreieinhalb Stunden stellten sie insgesamt 44 Verkehrsverstöße fest, wovon 33 durch ausländische und elf durch deutsche Fahrer begangen worden sind.
Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass Fahrer eines Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t oder eines Kraftomnibusses auf Autobahnen zu vorausfahrenden Fahrzeugen einen Mindestabstand von 50 m einhalten müssen, wenn die Geschwindigkeit mehr als 50 km/h beträgt. Bei einem Großteil der Verstöße betrug diese Distanz zum Vordermann erschreckenderweise weniger als die Hälfte der gesetzlichen Vorgabe. In Einzelfällen wurden sogar Abstände von nur zwölf oder sechzehn Metern festgestellt. Dieser Umstand führt häufig zu schweren Verkehrsunfällen, mit Schwerstverletzten oder zum Teil gar mit tödlichem Ausgang.
Deshalb der Hinweis der Ordnungshüter an alle Trucker: „Abstand rettet Leben!“.

Im Zusammenhang mit der Kontrolle wurden darüber hinaus durch die Beamten der Schwerverkehrskontrollgruppe fünf Fahrzeuge wegen zum Teil erheblicher Sicherheitsmängel, beispielsweise gebrochene Bremsscheiben, angerostete Achsen sowie durchgerostete Fahrzeugrahmen, undichte Bremsdruckkessel oder Reifen ohne Profil, vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Bei einem weiteren Lkw war die Ladung völlig unzureichend gesichert.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach

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