Anzeige

Härtere Maßnahmen – Weihnachtsmärkte werden abgesagt

Wegen der außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie verschärft Bayern seine Maßnahmen drastisch. Alle Clubs, Diskotheken und Bars sollen für die nächsten drei Wochen schließen, Weihnachtsmärkte soll es 2021 nicht geben, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag, 19.11.2021 nach Beratungen seiner Koalition in München ankündigte. Die Stadt Dinkelsbühl will eine Ausnahme machen und Buden  erlauben. Auch Rothenburg hat eine Alternative und will zu einem Bummel durch die „Weihnachtsstadt“ einladen.

Für Restaurants gilt eine Sperrstunde um 22 Uhr. Kultur- und Sportveranstaltungen werden nur noch mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern und 2G-plus-Regel erlaubt. Es müsse dort vorgegangen werden, wo es die meisten Ansteckungen gebe, sagte der Regierungschef zur Begründung.

Außerdem gibt es Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte eingeführt.  Daher sind für Ungeimpfte nur noch Treffen von fünf Personen und zwei Haushalten erlaubt.

Bei einer Inzidenz von über 1.000 verhängt Bayern außerdem einen Lockdown. Ausnahmen werde es für Kitas, Schulen und den Handel geben. Im Handel wird in diesen Landkreisen ein Kunde je 20 Quadratmeter zugelassen. Die Lockdownmaßnahmen sollen bis Mitte Dezember gelten.

Anzeige

Anzeige