Geballtes Pflanzenbau-Wissen für Landwirte

Die „Bibel des Pflanzenbaus“ ist unterwegs zu den Landwirten.

Ansbach,19. Dezember 2025 – Eine Woche vor Weihnachten war es wieder so weit: Frisch aus der Druckerei wurde die inzwischen 69. Ausgabe des sogenannten „Grünen Heftes“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ansbach angeliefert.

Dann galt es, die 5.800 Exemplare möglichst rasch zu verpacken und für den Postversand herzurichten, so dass sie um den Jahreswechsel auf den landwirtschaftlichen Betrieben Mittelfrankens ankommen.

„Unabhängige, vom Freistaat Bayern durchgeführte Sorten-, Düngungs- und Pflanzenschutzversuche sind die Basis für eine neutrale Beratung der Landwirte“, weiß Dieter Proff vom AELF als einer der beiden Autoren. Sein Mitarbeiter Jürgen Hufnagel stellt insbesondere die Anwendung mehrgliedriger Fruchtfolgen, die Wahl möglichst gesunder und zugleich ertragreicher Sorten sowie eine ausgewogene Versorgung der Kulturen mit Nährstoffen als Grundlage einer nachhaltigen Pflanzenproduktion heraus. „Bei Beachtung dieser altbewährten Grundsätze des Pflanzenbaus lässt sich der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel auf ein umweltverträgliches Maß reduzieren, wenngleich im konventionellen Anbau nicht gänzlich darauf verzichtet werden kann“, ergänzt Landwirtschaftsdirektor Proff. Dieses Grundlagenwissen, ergänzt um die in den aktuellen Praxisversuchen jährlich neu erlangten Erkenntnisse, wurde nun wieder auf 416 Seiten im „Grünen Heft“ zusammengefasst. Neben Beiträgen über die „großen Kulturen“, wie Weizen, Gerste, Raps, Mais und Grünland, finden sich darin auch Informationen z. B. über Roggen, Hafer, Eiweißpflanzen, Kartoffeln und Zuckerrüben.

Weil das „Grüne Heft“ jährlich aktualisierte, auf die Anbauregion zugeschnittene und vor allem neutrale Informationen in kompakter Form zusammenfasst, gilt es bei vielen Landwirten und in der Berufsausbildung zum Landwirt als die „Bibel des Pflanzenbaus“.

Quelle: Pressemitteilung, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten