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Gaspreisbremse statt Gasumlage – Stadtwerke Ansbach geben Senkung an Kunden weiter

Ansbach, 6. Oktober 2022 – Die Bundesregierung hat am 29. September 2022 kurzfristig die umstrittene Gasbeschaffungsumlage gekippt und stattdessen einen umfangreichen Abwehrschirm angekündigt, durch den Haushalte und Unternehmen in Deutschland bei den Energiekosten spürbar entlastet werden sollen.

Roland Moritzer, Geschäftsführer der Stadtwerke Ansbach, begrüßt dies: „Wir freuen uns, dass unsere Kundinnen und Kunden nicht zusätzlich durch die Gasbeschaffungsumlage belastet werden.“ Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 18.000 kWh wird um etwa 460 Euro jährlich (bei 7 % Mehrwertsteuer) entlastet.
Kunden der Stadtwerke Ansbach müssen nicht selbst aktiv werden, um vom Wegfall der Gasbeschaffungsumlage zu profitieren. Sie zahlen automatisch den entsprechend niedrigeren Preis. Der Abschlag wird unaufgefordert gesenkt.

Die Mehrwertsteuer auf Gas soll rückwirkend zum 01.10.2022 sinken
Darüber hinaus wurde von der Bundesregierung beschlossen, die Mehrwertsteuer auf Gas zum 1. Oktober 2022 von 19 % auf 7 % zu reduzieren. Die Stadtwerke Ansbach arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die notwendigen Anpassungen umzusetzen. „Sicher ist: Eine Mehrwertsteuersenkung wird 1:1 bei unseren Kundinnen und Kunden ankommen“, so Roland Moritzer.

Weitere Entlastung durch Abwehrschirm geplant
Zusätzlich zum Stopp der Gasumlage will die Bundesregierung die hohen Energiekosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem 200-Milliarden-Euro-Paket abfedern. Herzstück dieses Abwehrschirms ist eine Strom- und Gaspreisbremse. Durch sie sollen Haushalte und Unternehmen spürbar entlastet werden. Wie genau die Strom- und Gaspreisbremse ausgestaltet wird, ist noch unklar. Eine Expertenkommission soll bis Mitte Oktober einen Vorschlag für eine konkrete Umsetzung machen. Sobald Details vorliegen, werden die Stadtwerke Ansbach ihre Kundinnen und Kunden ausführlich informieren.
An dieser Stelle möchten die Stadtwerke darauf hinweisen, dass die permanenten Änderungen die Versorgungsunternehmen fortwährend vor neue Herausforderungen stellen und das gesamte Personal binden. Gleichzeitig führen sie zu unnötigen Ausgaben und einer großen Verunsicherung bei unseren Kundinnen und Kunden. Deshalb hoffen die Stadtwerke im weiteren Entscheidungsprozess zur Gestaltung der Energiepreise auf mehr Stringenz.

Quelle: Pressemitteilung, Stadtwerke Ansbach GmbH

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