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Früh übt sich: Die Streetwear-Brand Oustanding Version von Ansbacher Schüler Noah Sand
Ansbach, 12. August 2025 – Dank des Hypes von Marken wie Supreme, Off-White und Palace in den 2010er-Jahren ist Streetwear noch heute ein fester Bestandteil der Modewelt. Der Einfluss des Kleidungsstils, der ursprünglich aus der Hip-Hop-, Skate- und Basketballkultur stammt, ist längst auch auf den Laufstegen klassischer High-End-Modehäuser wie Louis Vuitton, Dior oder Balenciaga zu entdecken. Auch in Deutschland sind Marken wie 6PM nach wie vor sehr erfolgreich und ein wichtiger Teil von Jugend- und Popkultur. Deshalb ist es kein Wunder, dass auch im deutschsprachigen Raum vermehrt kleine Brands aus dem Boden sprießen. Bemerkenswert ist die Marke Outstanding Version, die vom 18-jährigen Ansbacher Noah Sand gegründet wurde.
Als Noah vor ungefähr zwei Jahren begann, an kleineren Designs in der Adobe Suite zu arbeiten, hatte er eigentlich noch keine Ambitionen, einmal eine eigene Marke zu gründen. Vielmehr sah der modeaffine Abiturient darin eine Möglichkeit, sich kreativ auszuleben. Weil Sands Skizzen immer detaillierter wurden, war es nur logisch, dass der Schüler irgendwann den nächsten Schritt unternahm und seine Blaupausen zum Leben erwecken wollte. Das klassische Print-on-Demand-Angebot von Onlineshops wie Spreadshirt bot ihm dabei zu wenig Gestaltungsmöglichkeiten, und er wandte sich an eine Druckerei aus der Umgebung. „Die Druckerei hat mich da mit reingenommen, also ich durfte meine Sachen sogar selbst bedrucken. Das hat mich schon ein bisschen motiviert“, erzählt der 18-Jährige. Die „Blanks“, also die unbedruckten Kleidungsstücke, sucht er sich selbst aus. Dabei liegt der Fokus vor allem auf dem Schnitt sowie den Materialien der Stücke.
Erste Schritte in Sachen Gründung und Unternehmertum
Die ersten Teile verkauft Noah noch im Freundeskreis, aber die Idee für eine eigene Brand ist geboren. Durch sein Auge für Details stechen die Designs aus der Masse kleinerer Streetwear-Brands heraus. Kleidungsstücke wie der „Japanese Hoodie“ sind bereits ausverkauft. Das Internet und speziell soziale Netzwerke wie Instagram und TikTok erweisen sich als wichtiges Werkzeug. In ästhetischen Bildern und kurzen Videoclips inszeniert der 18-Jährige Outstanding Version stilsicher. Direkte Vorbilder hat er dabei eigentlich nicht – Inspiration zieht Sand vielmehr aus dem Alltag. Der Raum für Kreativität ist jedoch nicht die einzige Facette, die Noah an seinem Schaffen begeistert: Da er nach dem Abitur gerne ein wirtschaftliches Studium beginnen möchte, sind auch Themen wie Gründung und Unternehmertum ein wichtiger Aspekt. Das Projekt bietet Raum, um bereits vor dem Start in Studium und Berufsleben erste Gehversuche in diesem Feld zu unternehmen. Noahs Vater Klaus Sand steht seinem Sohn dabei stets mit Rat und Tat zur Seite. Auch der Austausch mit den Mitgliedern des Ansbacher Gründerzentrums „ANswerk“ bot interessanten Input. Dort konnte Sand auch Bilder seiner Stücke anfertigen.

Pläne für die Zukunft
Die nächste Kollektion ist bereits in Planung und wird von Noah im Sommer ausgearbeitet. Die Veröffentlichung – bei Streetwear-Marken auch „Drop“ genannt – wird vermutlich im Herbst 2025 sein. Zusätzlich möchte der 18-Jährige sich noch mehr in der Region vernetzen. Ein Traum wäre es, Outstanding Version einmal im Schaufenster einer der zahlreichen Ansbacher Boutiquen zu sehen oder einen kleinen Pop-up-Store zu organisieren.
Weitere Eindrücke und den Link zum Onlineshop findet ihr auf der Instagram-Seite von Outstanding Version.