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Dinkelsbühl: Förderantrag ISEK – Zukunftsoffensive Stadt und Altstadt

Dinkelsbühl erhält 430.000 Euro für das Sanierungsgebiet „Altstadt-Wörnitzvorstadt-Campus“. Im Rahmen des ISEK (integriertes Stadtentwicklungskonzept) hat die Stadt eine Förderung für diverse Maßnahmen beantragt, die jetzt bewilligt wurde.

„Die denkmalgeschützte Innenstadt soll für Besucher sowie Einheimische attraktiv sein. Dabei ist es  wichtig, die historische Bausubstanz zu erhalten und die Standortzufriedenheit der Bewohner und auch der Gewerbetreibenden zu bewahren“ heißt es im Antrag der Stadtkämmerei an die EU-Innenstadt- Förderinitiative. Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer ist dankbar, für eine so großzügige Bewilligung der Projekte: „Alle unsere Anträge, für Maßnahmen in der Altstadt sind bewilligt worden. Das ist irre. Wir können uns über so viel Zuwendung nur freuen und uns herzlich bedanken! Es ist schön, dass das Engagement unserer Kämmerei so belohnt wird.“

Im Antragsformblatt wurden die geplanten Projekte kurz vorgestellt. Durch die Schaffung von Verweilmöglichkeiten im öffentlichen Raum soll die Innenstadt wieder belebt werden und soziale Treffpunkte geschaffen werden. Neben Bänken und Sitzpodesten, die in der Stadt verteilt werden, sind außerdem weitere Liegen im Grüngürtel der Stadt geplant.

Veranstaltungen, wie die Kinderzeche, Konzerte oder Märkte stärken die Identifikation der Bewohner mit ihrer Stadt und erhöhen die touristische Qualität. Für die Konzerte, Gottesdienste oder Trauungen im Stadtpark werden 200 Klappstühle aus Holz angeschafft. Für die Kinderzeche und andere Großveranstaltungen wird eine Tribüne benötigt.

In den Wintermonaten lässt die Weihnachtsbeleuchtung die Innenstadt erstrahlen und durch die Umstellung auf LED Leuchtelemente, werden zudem 95 Prozent der Energie gespart. Seit diesem Jahr hängen die neuen Lichterketten am Christbaum vor dem Münster. Die veralteten Straßenüberspannungen in der Dr.-Martin-Lutherstraße wurden durch neue ausgetauscht und auch das Rothenburger Tor ist mit Lichterketten geschmückt.

Gerade in Zeiten der Pandemie und dem digitalen Wandel werden interaktive Stadtführungen immer attraktiver. Mittels sogenannten „triggerponits“, die an 10 Stellen in der Altstadt verteilt werden reagiert eine AudioGuide automatisch die Wiedergabe zur Sehenswürdigkeit in ausgewählter Sprache. Touristenströme können somit entzerrt und besser kanalisiert werden und die ganze Altstadt einbezogen werden.

Pflanzkübel, überwiegend am Weinmarkt, leisten einen Beitrag zur ökologischen Entwicklung der Stadt. Ein Fußgängerleitsystem soll als Orientierungshilfe für Ortsunkundige sorgen. Mithilfe einer ausreichenden Beschilderung wird die Zuwegung von den Parkplätzen außerhalb der Stadt in die Innenstadt erleichtert. Dies soll eine Entlastung der Parkflächen in der Altstadt bewirken.

Im Herzen der Stadt, vor der Schranne, gibt es an den Marksonntagen einen Bauernmarkt. Regionale Händler bieten heimische und selbstgemachte Lebensmittel und Pflanzen an. Der Bauhof arbeitet derzeit an neuen, einheitlichen Marktständen mit rot-weißen Planen. Alle Maßnahmen werden mit 90 Prozent gefördert.

„Dinkelsbühls Zentrum soll weiterhin gelebt werden können. Die Maßnahmen befinden sich in Wechselwirkung. Gerade die Corona Pandemie hat aufgezeigt, dass ein lebenswerter Innenstadtbereich ein grundlegendes Element ist, um drohende Leerstände abwenden zu können“, begründet die Kämmerei die Maßnahmen.

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Quelle: Stadt Dinkelsbühl

Fotos: Simone Lechler

 

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