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Feuchtwangen: +++ Kleintransporter fährt auf Stauende auf – Glück im Unglück +++
Am Montag, 8. Juni 2026 gegen 11:30 Uhr ereignete sich auf der A 6 in Fahrtrichtung Waidhaus/Pilsen auf Höhe der Anschlussstelle Feuchtwangen Nord ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher schwer verletzt wurde und dennoch Glück im Unglück hatte.
Wegen Arbeiten an der Schutzplanke war die zweispurige Fahrbahn der Autobahn auf eine Spur verengt worden. Im sich vor dieser Verengung stauenden Verkehr stand auf der rechten Fahrspur verkehrsbedingt ein Sattelzug. Der 54-jährige Lenker eines Kleintransporters übersah dieses Stauende und fuhr nahezu ungebremst auf den Sattelanhänger auf. Dabei wurde die Fahrerkabine massiv deformiert, weil das Fahrzeug bis auf Höhe des Laderaums unter den Lkw-Anhänger geriet. Lediglich der Umstand, dass das Verursacherfahrzeug leicht nach links versetzt auf den Sattelanhänger geprallt war, rettete dem Mann
wohl das Leben.
Er wurde dennoch schwer verletzt, vom Rettungsdienst versorgt und in die Klinik nach Ansbach verbracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro. Die Feuerwehren Wörnitz und Schnelldorf banden auslaufende Betriebsstoffe. Die Autobahnmeisterei Herrieden sorgte für eine Absicherung der Unfallstelle. Für die Dauer von etwa zwei Stunden im Rahmen der Unfallaufnahme und bis
zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen war die Autobahn maximal einspurig befahrbar und zweitweise komplett gesperrt.
Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach