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Feuchtwangen: +++ 2. Blaulichttag +++

Am 9. Mai 2026 fand an der Feuchtwanger Mooswiese der 2. Blaulichttag statt. Feuerwehr, THW, BRK, Wasserwacht und Polizei stellten dabei ihre Arbeit, Ausstattung und Fahrzeuge vor. Mit Sprengvorführungen, Rettungsübungen, Rettungshundestaffel und Polizeihundeführerin wurde den zahlreichen interessierten Zuschauern das Können gezeigt. Für die musikalische Umrahmung sorgten u.a. der Spielmannszug Feuchtwangen und die Trommlergruppe der Lebenshilfe Ansbach.

So zeigte das THW ihre Rettungshunde, die den Fund eines Menschen im Trümmerfeld durch verbellen anzeigen. Die Hunde des THW sollen in erster Linie nur lebende Menschen anzeigen. Bei der Suche werden meist drei Hunde eingesetzt. Der erste Hunde wird zur Suche losgeschickt, wenn er dann einen Fund anzeigt, wird der zweite Hund zur Kontrolle aus einer anderer Richtung losgeschickt um den Fund zu bestätigen.

Bei der BRK-Rettugshundestaffel haben die Hunde am Geschirr ein kleines Glöckchen, so können die Hundeführer hören, wo der Hund ist und ob er beispielsweise steht, was dann evtl. einen Fund eines Vermissten bedeutet. Die Hundeführer brauchen mindestens eine Sanitätsausbildung, weitere Ausbildung zum Hundeführer und Kenntnisse in Karte und Kompass. Es wird zweimal die Woche im gesamten Landkreis Ansbach trainiert u.a. auch im Wald. Noch während des Blaulichttages mussten die Rettungshundestaffel zu einem realen Einsatz nach Dombühl ausrücken.

Das THW zeigte u.a. auch Sprengungen von Fahrzeugen. Die Feuerwehr Dorfgütingen löschte dann den Fahrzeugbrand bzw. zeigte wie mit der Rettungsschere ein Fahrzeug für die Bergung eines „Verletzten“ vorbereitet wird. Der Vorteil einer Sprengung ist, dass die Gefahr schnell und aus der Ferne beseitigt werden kann. Der Sprengbeauftragte aus Baiersdorf nannte als Beispiele einen abgestürzte Fels, der an einen Baum hängen blieb und die Carolabrücke in Dresden.

Die Zuschauer konnten so einen guten Einblick in die wertvolle Arbeit der Blaulichtorganisationen machen. Alle Hilfsorganisationen würden sich über Nachwuchs freuen.

Landrat Marco Meier, der selbst bei der Feuerwehr ist, meinte: „Hier ist jeder Euro sinnvoll investiert, auch wenn Jeder hofft, diese Hilfe nie zu benötigen“.