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Fachtagung am 26. Juni 2017 beschäftigt sich mit verschiedenen Formen der Sucht

Ein vielschichtiges Handeln ist notwendig

Alkohol und Drogen, Nikotin und Glücksspiel, die Formen von Sucht sind vielfältig. Bei einer Fachtagung im Bezirksrathaus in Ansbach, Danziger Straße 5, geht es am Montag, 26. Juni, um verschiedene Aspekte von Sucht, darüber hinaus um Möglichkeiten der Unterstützung angefangen von der Prävention über die Beratung bis hin zur Therapie. Die Tagung ist Ergebnis eines Runden Tisches unter dem Vorsitz der Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß, der auf einen Beschluss des Bezirkstags hin ins Leben gerufen wurde. Deutlich wurde im Vorfeld herausgearbeitet, dass Suchterkrankungen alles andere als ein gesellschaftliches Randphänomen sind, sie werden vielmehr als weit verbreitet eingestuft. Entsprechend wird der Bedarf der Suchthilfe als unverändert hoch bewertet.

Zum Auftakt der Tagung führte Christa Naaß nach der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch ab 9 Uhr in das Thema ein. Im Anschluss werden verschiedene Facetten von Sucht in Form von Kurzreferaten beleuchtet, es geht unter anderem um legale und illegale Drogen im Alter, um die Auswirkungen von Sucht auf eine Schwangerschaft und um die Arbeit mit nicht-deutsch sprechenden Abhängigen. Hauptreferent ist Dr. Ingo Michels, ehemaliger Leiter des Arbeitsstabes der Drogenbeauftragten der deutschen Bundesregierung, Marlene Mortler, MdB. Er wird über Vorhaben auf Bundesebene hinsichtlich der Suchtproblematik informieren. Am Nachmittag beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Workshops mit den Grenzen, Herausforderungen, aber auch potenziellen Chancen für das Hilfesystem. Zum Abschluss steht ab 16 Uhr die Frage „Wie geht es weiter?“ im Zentrum eines Ausblicks.

Quelle: Bezirk Mittelfranken

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